Stärkung der Familie sollte auf zwei Ebenen stattfinden:
1. Finanzielle Anerkennung der Leistungen der Familien - und hier vor allem der Mütter
Kinderbetreuung kostet sehr viel, z.B. kostet ein Platz in einer Krabbelstube ca. 1.500,-- Euro je Kind und Monat. Dieses Geld sollte den Müttern direkt gegeben werden. Sie entscheiden als mündige Bürger selber, was für sie selber und ihr Kind das Beste ist. Und sie wählen auch selber die Lebensform, die sie für die beste halten. Da sollte sich der Staat nicht einmischen.
2. Gesellschaftliche Wertschätzung der Eltern, insbesondere der Mütter
Das Ansehen der Eltern und vor allem der Mütter sollte wieder steigen. "Nur-Hausfrau" möchte ich nicht mehr hören. Mütter, die sich ganz ihren Kindern widmen, die auch mehr als die üblichen ein bis zwei Kinder aufziehen, leisten Großartiges für die ganze Gesellschaft und besonders für ihre Kinder.
Das neue Selbstbewußtsein der Mütter gibt es schon
Wir sind Mütter aus verschiedenen Berufssparten, sind jedoch seit der Geburt unserer Kinder zuhause als Familienfrauen tätig und das nicht nur für ein bis zwei Jahre, sondern bis ins Hauptschulalter hinein. Die positiven Rückmeldungen einiger unserer mittlerweile erwachsenen Kinder bestätigt uns, daß der Beruf „Hausfrau und Mutter“ die richtige Entscheidung war.
Wir erziehen unsere Kinder so, daß sie das natürliche Urvertrauen in uns als konstante Bezugspersonen spüren dürfen, dieses wachsen und reifen kann. Wir sind keine „Heimchen am Herd“ – wir haben freie Zeiteinteilung und sehen es als wertvolle Aufgabe an, u.a. unsere heimischen Produkte aus dem eigenen Garten und unserer Region auf den Tisch zu bringen.
Wir wollen Euch Mütter ermutigen und stärken, das Heranwachsens der Kleinen zu genießen, ihnen gesunde Wege ins Leben zu ermöglichen und eine stabile Psyche zu fördern.
Außerdem sind wir „Mütter zuhause“ sehr wohl eine tragende Säule für Gesellschaft und Wirtschaft!
Ich genieße die Zeit mit meinem Sohn und habe kein Problem, nach den zwei Jahren Teilzeitarbeit anzunehmen, so es möglich ist, und mich in der verbleibenden Zeit auch weiterhin intensiv um mein Kind zu kümmern.
Jetzt ist die Politik gefordert
Finnland und Norwegen zahlen den Müttern bis zum 3. Geburtstag des Kindes für die Betreuung zuhause ein angemessenes Gehalt.
Schweden wird 2008 folgen.
Wir fordern für Österreich:
Die Politik muß die Rahmenbedingungen schaffen, sodaß viele persönliche Entscheidungen unter dem Strich das von der „Solidargemeinschaft Staat“ gewünschte Ergebnis bringen.
• Ab dem dritten Kind steigt der Kinderabsetzbetrag sehr deutlich an.
• Das Aufziehen von mehr als zwei Kindern bewirkt jedenfalls einen Pensionsanspruch.
• Die Höhe der finanziellen/steuerlichen Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen ist so attraktiv zu bemessen wie nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
• Horizontale Solidarität (zwischen Kinderlosen und Kinderreichen) ist die Voraussetzung für vertikale Solidarität (zwischen Menschen im Erwerbsleben und Menschen vor bzw. nach dem Erwerbsleben).
• Unter dem Strich ergibt sich dadurch eine Umverteilung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen. Die höheren Abgaben der Kinderlosen garantieren den Fortbestand des gefährdeten Generationenvertrags und sind eine sinnvolle Investition in „Humankapital“.
• Für die Gesamt-Steuerbelastung wichtig: Sämtliche Direktzahlungen an die Eltern wie die Familienbeihilfe, das Kinderbetreuungsgeld und so weiter sollten wie die Kinderabsetzbeträge nicht als Sozialleistungen gewertet werden, sondern als Negativsteuer. Damit wird die Gesamtsteuerlast im selben Maß gesenkt, wie sie durch die Einzahlungen in den FLAF erhöht wird.
Starke Mütter/starke Familien/starke Kinder
Starke Mütter/starke Familien/starke Kinder
Last edited by alwis on 16.10.2007, 20:17, edited 1 time in total.
Kinder - unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
-
Gast
Erste drei Lebensjahre - Fundament für das ganze Leben!
Ulrich Bonse aus Köln schrieb am 19. März 07 den folgenden Leserbrief:
Es geht doch wohl darum, wer das Fundament und das Kellergeschoss der Persönlichkeit eines Kindes weitaus am besten baut: Das ist die Mutter.
Weiterlesen im Beitrag „Um die Kinder muss es gehen“, Antwort 2:
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?p=259#259
Es geht doch wohl darum, wer das Fundament und das Kellergeschoss der Persönlichkeit eines Kindes weitaus am besten baut: Das ist die Mutter.
Weiterlesen im Beitrag „Um die Kinder muss es gehen“, Antwort 2:
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?p=259#259
-
Gast
Ein Lob auf die traditionelle Hausfrau!
Von "HASP" - Beitrag am 22.3.07 in http://community.zukunft.at/forums/thread/2637.aspx
Hallo, ich möchte hier an dieser Stelle mal für eine sehr wenig beachtete Gruppe in unserer Gesellschaft eine Lanze brechen - obwohl männlich und nicht, da zeitlich durch den Beruf bedingt, als stark tragende Stütze im Haushalt tätig.
Leider konnte ich (da kurzfristig verhindert) nicht in die Südstadt kommen um mitzudiskutieren - daher darf ich hier dieses mir wichtige Thema aufgreifen und hoffe so auch noch gehört zu werden.
Meiner Meinung nach wird die simple Hausfrauentätigkeit extrem und sträflich unterbewertet - am Beispiel von meiner besseren Hälfte (wortwörtlich gemeint) möchte ich gerne so manchen hochbezahlten, angesehen Spezialisten gleich welcher beruflichen Prägung auch immer, sehen - bin mir sicher all diese Wunderwuzzis schaffen es nicht in der Familie 3 Kinder, die vernünftige Ernährung, die Schulbildung und Erziehung der Kinder, die ganze Raumkosmetikg sowie Kleiderreinigung, das Einkaufgs- sowie das Terminmanagment, die Krankenschwester und die Taxiunternehmerin, die Geliebte und Partnerin und ich weiß nicht was sonst noch alles unter einen Hut zu bringen und dabei auch noch einigermaßen glücklich und zufrieden zu sein - ich persönlich komme nicht umhin diesen Einsatz mehr als wie nur zu bewundern, zu achten und zu respektieren aber auch hochzuhalten und auch zu versuchen soweit wie möglich eine Hilfe zu sein.
Daher fordere ich hier EIN GROSSES BEKENNTNISS zu unseren traditionellen Familienbild inklusive allen modernen Abarten sowie, um eben genau das Problem der Kindererziehung und Wertevermittlung besser in den Griff zu bekommen, eine grundlegende soziale Absicherung von Hausfrauen welche eben "NUR" Hausfrau sind.
Wenn wir uns in diesem Land eine (komisch) soziale Grundsicherung leisten wollen (können)? für vielfach wahrlich nicht tragende Stützen der Gesellschaft ist mehr als nur gerecht, mehr als nur notwendig, mehr als nur anerkennend, der Hausfrau als wirklich mitragende und mitprägende Säule unserer Gesellschaft ebenso diese Grundsicherung inklusive sozialrechtlicher Absicherung zuzugestehen.
Nochmals in klaren Worten - wenn wir eine Grundsicherung bekommen dann zuallererst für unsere traditionelle Hausfrau!
Hallo, ich möchte hier an dieser Stelle mal für eine sehr wenig beachtete Gruppe in unserer Gesellschaft eine Lanze brechen - obwohl männlich und nicht, da zeitlich durch den Beruf bedingt, als stark tragende Stütze im Haushalt tätig.
Leider konnte ich (da kurzfristig verhindert) nicht in die Südstadt kommen um mitzudiskutieren - daher darf ich hier dieses mir wichtige Thema aufgreifen und hoffe so auch noch gehört zu werden.
Meiner Meinung nach wird die simple Hausfrauentätigkeit extrem und sträflich unterbewertet - am Beispiel von meiner besseren Hälfte (wortwörtlich gemeint) möchte ich gerne so manchen hochbezahlten, angesehen Spezialisten gleich welcher beruflichen Prägung auch immer, sehen - bin mir sicher all diese Wunderwuzzis schaffen es nicht in der Familie 3 Kinder, die vernünftige Ernährung, die Schulbildung und Erziehung der Kinder, die ganze Raumkosmetikg sowie Kleiderreinigung, das Einkaufgs- sowie das Terminmanagment, die Krankenschwester und die Taxiunternehmerin, die Geliebte und Partnerin und ich weiß nicht was sonst noch alles unter einen Hut zu bringen und dabei auch noch einigermaßen glücklich und zufrieden zu sein - ich persönlich komme nicht umhin diesen Einsatz mehr als wie nur zu bewundern, zu achten und zu respektieren aber auch hochzuhalten und auch zu versuchen soweit wie möglich eine Hilfe zu sein.
Daher fordere ich hier EIN GROSSES BEKENNTNISS zu unseren traditionellen Familienbild inklusive allen modernen Abarten sowie, um eben genau das Problem der Kindererziehung und Wertevermittlung besser in den Griff zu bekommen, eine grundlegende soziale Absicherung von Hausfrauen welche eben "NUR" Hausfrau sind.
Wenn wir uns in diesem Land eine (komisch) soziale Grundsicherung leisten wollen (können)? für vielfach wahrlich nicht tragende Stützen der Gesellschaft ist mehr als nur gerecht, mehr als nur notwendig, mehr als nur anerkennend, der Hausfrau als wirklich mitragende und mitprägende Säule unserer Gesellschaft ebenso diese Grundsicherung inklusive sozialrechtlicher Absicherung zuzugestehen.
Nochmals in klaren Worten - wenn wir eine Grundsicherung bekommen dann zuallererst für unsere traditionelle Hausfrau!