Starke Mütter/starke Familien/starke Kinder
Posted: 03.03.2007, 11:19
Stärkung der Familie sollte auf zwei Ebenen stattfinden:
1. Finanzielle Anerkennung der Leistungen der Familien - und hier vor allem der Mütter
Kinderbetreuung kostet sehr viel, z.B. kostet ein Platz in einer Krabbelstube ca. 1.500,-- Euro je Kind und Monat. Dieses Geld sollte den Müttern direkt gegeben werden. Sie entscheiden als mündige Bürger selber, was für sie selber und ihr Kind das Beste ist. Und sie wählen auch selber die Lebensform, die sie für die beste halten. Da sollte sich der Staat nicht einmischen.
2. Gesellschaftliche Wertschätzung der Eltern, insbesondere der Mütter
Das Ansehen der Eltern und vor allem der Mütter sollte wieder steigen. "Nur-Hausfrau" möchte ich nicht mehr hören. Mütter, die sich ganz ihren Kindern widmen, die auch mehr als die üblichen ein bis zwei Kinder aufziehen, leisten Großartiges für die ganze Gesellschaft und besonders für ihre Kinder.
Das neue Selbstbewußtsein der Mütter gibt es schon
Wir sind Mütter aus verschiedenen Berufssparten, sind jedoch seit der Geburt unserer Kinder zuhause als Familienfrauen tätig und das nicht nur für ein bis zwei Jahre, sondern bis ins Hauptschulalter hinein. Die positiven Rückmeldungen einiger unserer mittlerweile erwachsenen Kinder bestätigt uns, daß der Beruf „Hausfrau und Mutter“ die richtige Entscheidung war.
Wir erziehen unsere Kinder so, daß sie das natürliche Urvertrauen in uns als konstante Bezugspersonen spüren dürfen, dieses wachsen und reifen kann. Wir sind keine „Heimchen am Herd“ – wir haben freie Zeiteinteilung und sehen es als wertvolle Aufgabe an, u.a. unsere heimischen Produkte aus dem eigenen Garten und unserer Region auf den Tisch zu bringen.
Wir wollen Euch Mütter ermutigen und stärken, das Heranwachsens der Kleinen zu genießen, ihnen gesunde Wege ins Leben zu ermöglichen und eine stabile Psyche zu fördern.
Außerdem sind wir „Mütter zuhause“ sehr wohl eine tragende Säule für Gesellschaft und Wirtschaft!
Ich genieße die Zeit mit meinem Sohn und habe kein Problem, nach den zwei Jahren Teilzeitarbeit anzunehmen, so es möglich ist, und mich in der verbleibenden Zeit auch weiterhin intensiv um mein Kind zu kümmern.
Jetzt ist die Politik gefordert
Finnland und Norwegen zahlen den Müttern bis zum 3. Geburtstag des Kindes für die Betreuung zuhause ein angemessenes Gehalt.
Schweden wird 2008 folgen.
Wir fordern für Österreich:
Die Politik muß die Rahmenbedingungen schaffen, sodaß viele persönliche Entscheidungen unter dem Strich das von der „Solidargemeinschaft Staat“ gewünschte Ergebnis bringen.
• Ab dem dritten Kind steigt der Kinderabsetzbetrag sehr deutlich an.
• Das Aufziehen von mehr als zwei Kindern bewirkt jedenfalls einen Pensionsanspruch.
• Die Höhe der finanziellen/steuerlichen Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen ist so attraktiv zu bemessen wie nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
• Horizontale Solidarität (zwischen Kinderlosen und Kinderreichen) ist die Voraussetzung für vertikale Solidarität (zwischen Menschen im Erwerbsleben und Menschen vor bzw. nach dem Erwerbsleben).
• Unter dem Strich ergibt sich dadurch eine Umverteilung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen. Die höheren Abgaben der Kinderlosen garantieren den Fortbestand des gefährdeten Generationenvertrags und sind eine sinnvolle Investition in „Humankapital“.
• Für die Gesamt-Steuerbelastung wichtig: Sämtliche Direktzahlungen an die Eltern wie die Familienbeihilfe, das Kinderbetreuungsgeld und so weiter sollten wie die Kinderabsetzbeträge nicht als Sozialleistungen gewertet werden, sondern als Negativsteuer. Damit wird die Gesamtsteuerlast im selben Maß gesenkt, wie sie durch die Einzahlungen in den FLAF erhöht wird.
1. Finanzielle Anerkennung der Leistungen der Familien - und hier vor allem der Mütter
Kinderbetreuung kostet sehr viel, z.B. kostet ein Platz in einer Krabbelstube ca. 1.500,-- Euro je Kind und Monat. Dieses Geld sollte den Müttern direkt gegeben werden. Sie entscheiden als mündige Bürger selber, was für sie selber und ihr Kind das Beste ist. Und sie wählen auch selber die Lebensform, die sie für die beste halten. Da sollte sich der Staat nicht einmischen.
2. Gesellschaftliche Wertschätzung der Eltern, insbesondere der Mütter
Das Ansehen der Eltern und vor allem der Mütter sollte wieder steigen. "Nur-Hausfrau" möchte ich nicht mehr hören. Mütter, die sich ganz ihren Kindern widmen, die auch mehr als die üblichen ein bis zwei Kinder aufziehen, leisten Großartiges für die ganze Gesellschaft und besonders für ihre Kinder.
Das neue Selbstbewußtsein der Mütter gibt es schon
Wir sind Mütter aus verschiedenen Berufssparten, sind jedoch seit der Geburt unserer Kinder zuhause als Familienfrauen tätig und das nicht nur für ein bis zwei Jahre, sondern bis ins Hauptschulalter hinein. Die positiven Rückmeldungen einiger unserer mittlerweile erwachsenen Kinder bestätigt uns, daß der Beruf „Hausfrau und Mutter“ die richtige Entscheidung war.
Wir erziehen unsere Kinder so, daß sie das natürliche Urvertrauen in uns als konstante Bezugspersonen spüren dürfen, dieses wachsen und reifen kann. Wir sind keine „Heimchen am Herd“ – wir haben freie Zeiteinteilung und sehen es als wertvolle Aufgabe an, u.a. unsere heimischen Produkte aus dem eigenen Garten und unserer Region auf den Tisch zu bringen.
Wir wollen Euch Mütter ermutigen und stärken, das Heranwachsens der Kleinen zu genießen, ihnen gesunde Wege ins Leben zu ermöglichen und eine stabile Psyche zu fördern.
Außerdem sind wir „Mütter zuhause“ sehr wohl eine tragende Säule für Gesellschaft und Wirtschaft!
Ich genieße die Zeit mit meinem Sohn und habe kein Problem, nach den zwei Jahren Teilzeitarbeit anzunehmen, so es möglich ist, und mich in der verbleibenden Zeit auch weiterhin intensiv um mein Kind zu kümmern.
Jetzt ist die Politik gefordert
Finnland und Norwegen zahlen den Müttern bis zum 3. Geburtstag des Kindes für die Betreuung zuhause ein angemessenes Gehalt.
Schweden wird 2008 folgen.
Wir fordern für Österreich:
Die Politik muß die Rahmenbedingungen schaffen, sodaß viele persönliche Entscheidungen unter dem Strich das von der „Solidargemeinschaft Staat“ gewünschte Ergebnis bringen.
• Ab dem dritten Kind steigt der Kinderabsetzbetrag sehr deutlich an.
• Das Aufziehen von mehr als zwei Kindern bewirkt jedenfalls einen Pensionsanspruch.
• Die Höhe der finanziellen/steuerlichen Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen ist so attraktiv zu bemessen wie nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
• Horizontale Solidarität (zwischen Kinderlosen und Kinderreichen) ist die Voraussetzung für vertikale Solidarität (zwischen Menschen im Erwerbsleben und Menschen vor bzw. nach dem Erwerbsleben).
• Unter dem Strich ergibt sich dadurch eine Umverteilung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen. Die höheren Abgaben der Kinderlosen garantieren den Fortbestand des gefährdeten Generationenvertrags und sind eine sinnvolle Investition in „Humankapital“.
• Für die Gesamt-Steuerbelastung wichtig: Sämtliche Direktzahlungen an die Eltern wie die Familienbeihilfe, das Kinderbetreuungsgeld und so weiter sollten wie die Kinderabsetzbeträge nicht als Sozialleistungen gewertet werden, sondern als Negativsteuer. Damit wird die Gesamtsteuerlast im selben Maß gesenkt, wie sie durch die Einzahlungen in den FLAF erhöht wird.