Knatsch ums Kindergeld
05. August 2009, 18:14
SPÖ und ÖVP entdecken immer neue Differenzen
Wien - Sehr erfolgreich wirken die Verhandlungen über das geplante einkommensabhängige Kindergeld nicht.
Eher scheint es, als ob mit jeder Runde neue Differenzen zwischen SPÖ und ÖVP auftauchen.
Über folgende Fragen streiten Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP):
* Alleinerzieherinnen
Die SPÖ will dieser Gruppe das Kindergeld zwei Monate länger zugestehen.
Um die Kosten andernorts einzusparen, schlug Heinisch-Hosek vor,
die längste Kindergeldvariante von 30 Monaten (plus sechs, wenn der Partner mitmacht) auf 28 Monate zu kürzen.
Für "zynisch" hält das Marek, weil zwei Drittel aller Bezieherinnen und sogar 76 Prozent der Alleinerzieherinnen gerade diese Variante wählten.
Wie wir schon immer sagten:
Am liebsten ist es der SPÖ (und anderen Linken),
wenn die Frauen ihr Kind zur Welt bringen,
rasch abstillen,
in das Erwerbsleben zurückkehren
und den Staat die Betreuungs- und Erziehungsarbeit machen lassen.
Sie macht die Frauen damit zu - man verzeihe das grausliche Wort - Gebärmaschinen!