OÖN v. 7. 2. 01 – Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler
von Ulrich Schilling-Strack
Soziologen haben in Großbritannien herausgefunden, daß Kinder, deren Mütter auf einen Arbeitsplatz (außer Haus ist gemeint) verzichten und sich auf die Erziehung konzentrieren, weitaus besser in Schule und Berufsausbildung abschneiden. Der Rückstand läßt sich in Zahlen fassen:
Um neun Prozent pro Jahr Berufstätigkeit der Mutter sinken die Chancen eines „Schlüsselkindes“ auf einen guten Schulabschluß, behauptet ein Team der Universität Essex, das die offizielle Politik der Labour-Regierung in Frage stellt.
Tony Blair versucht nämlich, möglichst viele Mütter zur Rückkehr ins Arbeitsleben zu bewegen. Völlig falsch, protestiert Soziologieprofessor John Ermisch.
Mütter sollten sich um die Erziehung der Kinder kümmern. Vor allem Kinder unter fünf Jahren erlitten durch die Abwesenheit der Mutter kaum aufholbare Nachteile. Der Staat solle darauf Rücksicht nehmen und Erziehung durch gezielte Anreize attraktiv machen.
Insbesondere hat man Familien untersucht, bei denen die Mutter ein Kind zu Hause betreut hatte, ein zweites dagegen wegen der Rückkehr ins Arbeitsleben nicht. Vergleiche dieser ansonsten identisch aufgewachsenen Geschwister förderten erstaunliche Unterschiede zu Tage:
Für jedes Jahr ohne Mutter büßte das Kind aus der berufstätigen Phase Chancen ein.
Nur für Kinder aus reichen Familien konnten die Nachteile wenigstens teilweise wettgemacht werden, weil Bedienstete die sonst fehlende „menschliche Komponente“ sind.
Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler, OÖN 7.2.01
Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler, OÖN 7.2.01
Last edited by alwis on 03.05.2007, 21:46, edited 2 times in total.
Unsere Gefühle werden wissenschaftlich bestätigt!
Sehr geehrter Herr Schilling-Strack!
Wir müssen Sie loben, daß Sie in den OÖN einmal etwas schreiben, was wir zwar schon lange wissen und worauf wir immer wieder hinweisen:
Kinder, die in den entscheidenden ersten Lebensjahren ganz von der Mutter betreut werden, haben in Schule und Beruf bessere Chancen.
Wir werden schon seit Jahren nicht müde auf den entscheidenden Fehler in der Familienpolitik hinzuweisen:
Es wird die Leistung unserer Mütter für unsere Kinder zwar in Sonntagsreden unserer Politiker gelobt, die finanzielle Anerkennung, die solche Reden erst glaubhaft machen würde, scheitert aber an angeblicher Unfinanzierbarkeit.
Die Familienpolitik wird leider noch immer zu sehr am überholten Frauenbild der Feministinnen a la Dohnal usw. ausgerichtet: Frauen sollten den Männern möglichst gleich werden, damit sie in der männerdominierten Berufswelt bestehen können. Unsere Mütter, die ihre Kinder selber betreuen wollen und die ihre Fraulichkeit ganz bewußt ausleben, gelten diesen Feministinnen als mittelalterliche Auslaufmodelle und wollen an der Unterbewertung und finanziellen Benachteiligung dieser Frauen festhalten.
Schließlich berücksichtigen wir noch immer die Bedürfnisse der Kinder kaum. Dabei sollte die Familienpolitik – und nicht nur diese – zuerst am Wohl des Kindes ausgerichtet werden. Und was braucht wohl so ein Kleinkind mit einem, zwei oder auch noch mit fünf Jahren? Mama, Mama, Papa und wieder Mama!
Und noch ein letztes zur Finanzierbarkeit eines echten Mutter- bzw. Elterngehaltes (auch die Väter leisten oft viel in der Familie):
Wenn staatliche Betreuung z.B. im Kinderheim 40.000,-- je Kind und Monat kostet, eine Ganztagsbetreuung in einer Krabbelstube noch immer 20.000,-- je Kind und Monat, dann darf wohl ein Elterngehalt wenigstens 10.000,-- ausmachen – und dabei würde der Staat noch sparen.
Und wer betreut wohl ein Kind besser – eine staatliche Anstalt oder die eigenen Eltern?
Dreimal dürfen Sie raten!
Wir müssen Sie loben, daß Sie in den OÖN einmal etwas schreiben, was wir zwar schon lange wissen und worauf wir immer wieder hinweisen:
Kinder, die in den entscheidenden ersten Lebensjahren ganz von der Mutter betreut werden, haben in Schule und Beruf bessere Chancen.
Wir werden schon seit Jahren nicht müde auf den entscheidenden Fehler in der Familienpolitik hinzuweisen:
Dreimal dürfen Sie raten!
Kinder - unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
-
Gast
Babys würden sagen: ich will Mama, nicht Kinderkrippe!
15. April 2007 – Kath.net:
„Das wichtigste ist jetzt: Nur nicht schweigen, um Gottes willen, nicht schweigen!“ Ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun zur Kinderkrippen-Idee im Magazin „Kirche heute“.
Die Ministerinnen in Deutschland und Österreich sind sich derzeit einig, ja sie sind wie besessen von der Idee:
Kinderkrippen müssen her, viele, viele, damit die Frauen arbeiten gehen können. Ihre Kinder, so wollen sie die Eltern beruhigen, werden von professionellen Kräften betreut.
Dagegen steht der Hausverstand der breiten Mehrheit: Die besten „Profis“ für Babys sind, von tragischen Ausnahmen abgesehen, ihre Mütter. Und die Fachleute bestätigen das, unter anderem angesichts der modernen Gehirnforschung.
Nur manche Politikerinnen wiederholen unermüdlich: Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Beruf muss sein, damit die wertvolle Arbeitskraft der Frau der Industrie nicht verloren geht.
Aber worum geht es, um das Kindeswohl und das der Mütter, oder um das wohl der nimmersatten Wirtschaft?
Warum nicht die Alternative: „Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“, von „glücklichen Kindern“ mit „glücklichen Müttern“ in gesunden Familien?
Wäre es nicht die wahre Freiheit, den Müttern das Geld zu geben, damit sie die so wichtige Aufgabe beim Kind erfüllen können – und im Ausnahmefall das Geld haben, um die Fremdbetreuung zu bezahlen?
Weiterlesen hier:
http://kath.net/detail.php?id=16505
„Das wichtigste ist jetzt: Nur nicht schweigen, um Gottes willen, nicht schweigen!“ Ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun zur Kinderkrippen-Idee im Magazin „Kirche heute“.
Die Ministerinnen in Deutschland und Österreich sind sich derzeit einig, ja sie sind wie besessen von der Idee:
Kinderkrippen müssen her, viele, viele, damit die Frauen arbeiten gehen können. Ihre Kinder, so wollen sie die Eltern beruhigen, werden von professionellen Kräften betreut.
Dagegen steht der Hausverstand der breiten Mehrheit: Die besten „Profis“ für Babys sind, von tragischen Ausnahmen abgesehen, ihre Mütter. Und die Fachleute bestätigen das, unter anderem angesichts der modernen Gehirnforschung.
Nur manche Politikerinnen wiederholen unermüdlich: Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Beruf muss sein, damit die wertvolle Arbeitskraft der Frau der Industrie nicht verloren geht.
Aber worum geht es, um das Kindeswohl und das der Mütter, oder um das wohl der nimmersatten Wirtschaft?
Warum nicht die Alternative: „Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“, von „glücklichen Kindern“ mit „glücklichen Müttern“ in gesunden Familien?
Wäre es nicht die wahre Freiheit, den Müttern das Geld zu geben, damit sie die so wichtige Aufgabe beim Kind erfüllen können – und im Ausnahmefall das Geld haben, um die Fremdbetreuung zu bezahlen?
Weiterlesen hier:
http://kath.net/detail.php?id=16505