Europa braucht wieder Mut zu Kindern

Hier wird über Familienpolitik diskutiert.
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alwis
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Europa braucht wieder Mut zu Kindern

Post by alwis »

Europa braucht wieder Mut zu Kindern,
denn Kinder bedeuten Hoffnung!


„Die Geburtenrate fällt und fällt...“
Was können wir - abgesehen von finanziellen und strukturellen Maßnahmen – tun, um den Trend umzukehren?

1. Geld allein genügt nicht – Kinder sind ein Gewinn anderer Art
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1.1. Persönliche Zeugnisse aus unserer Runde
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Sinn durch Kinder:
Kinder geben dem Leben auf natürliche und einfache Weise einen tiefen Sinn.

Echte Freude anstatt Spaß
Väter und Mütter sehen den Sinn des Lebens nicht darin, möglichst viel Spaß zu haben. Sie erleben im Einsatz für ihre Kinder echte und tiefe Freude.

Kinder entdecken die Welt in wachsenden Ringen
Ich persönlich finde es immer wieder spannend, wie unsere Kinder an unserer Hand die Welt entdecken und mit unbezähmbarer Neugier und Energie die Kreise ihrer Eroberungen immer weiter ziehen.

Eltern wachsen über sich hinaus
Kleine Kinder verehren auch mittelmäßige Eltern fast unendlich. Und im Sonnenschein dieser tiefen Verehrung wachsen den Eltern ungeahnte Kräfte zu.
„Mein Papa ist sooo stark, mein Papa kann alles“, sagt der dreijährige Knirps. Und das tut dem Papa sooo gut!

Kindererziehung wird leichter bei vielen Kindern
In kinderreichen Familien gewinnen die Kinder ganz wesentlich durch den Reichtum an Beziehungen innerhalb der Familie. Einige aus unserer Runde können es bestätigen: Die Pubertät scheint nur sehr „schaumgebremst“ stattzufinden.

Verzicht bedeutet Gewinn
Wer Kinder aufzieht, verzichtet auf viel: Ungebundenheit, Freiheit, beruflichen Aufstieg, Geld, Urlaubsfahrten, Ausgehen. Aber der Gewinn durch unsere Kinder wiegt das alles bei weitem auf.

Schönheit durch Kinder
Wenn Frauen in einer guten Beziehung leben und Kinder bekommen, gewinnen sie oft erstaunlich an Schönheit.

In den Kindern leben wir weiter
Durch Kinder hinterlassen wir Spuren in dieser Welt. Künstler, Erfinder, Schriftsteller usw. leben in ihren Werken weiter. Gewöhnliche Menschen leben in ihren Kindern weiter.


2. Sozialpädagogik durch kinderreiche Familien
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Wir könnten uns eine ganz andere Art des Lernens durch einen Sozialdienst in kinderreichen Familien vorstellen.
Junge Menschen würden in diesen Familien ganz wichtige Bereiche kennenlernen – nicht durch Bücher sondern am lebendigen Beispiel.

Die jüngeren Geschwister lernen von den älteren und nehmen sie als Vorbilder.
Auf der anderen Seite gewinnen die älteren durch die Verehrung der jüngeren Geschwister auch sehr viel an Selbstvertrauen.
Wie freut sich doch der große Bruder, wenn ihm die kleine Schwester zugeht!
Er nimmt sie auf den Arm und herzt sie.
Wie wertvoll ist auch die Liebe des großen Bruders für das kleine Mädchen!


3. Ein schlimmer Widerspruch
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Kinder, die nicht kommen wollen – und Kinder, die nicht leben dürfen!

In der Kinder-Wunsch-Klinik bemühen sich Ärzte, kinderlosen Eltern mit hohem Aufwand zu Kindern zu verhelfen.
Einige Straßen weiter werden jene Kinder abgetrieben, die nach Meinung der Mutter, des Vaters oder der Großeltern nicht leben dürfen.

Wir möchten diese Kinder leben lassen. Viele Paare würden liebend gern Kinder adoptieren. Es muß eine Möglichkeit geben, diese beiden Gruppen zusammenzubringen!

Ich möchte mit dieser Darstellung einen kleinen Beitrag leisten,
damit Europa Zukunft hat.
Kinder - unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
Gast

Kinderfeindlichkeit in Österreich und Zusammenhänge

Post by Gast »

Leserbrief von Franz Nimmervoll, Bad Schallerbach in der Kremstaler Rundschau vom 14.12.06:

Wenn ich vom BP Heinz Fischer höre, daß die Aufrechterhaltung des kinderfeindlichen und ungerechten Zustandes inakzeptabel wäre, denke ich an kausale Zusammenhänge zwischen

- Kinderfeindlichkeit, die mit der legalen Abtreibung der eigenen Kinder beginnt,
- dem Geburtenrückgang und dem Ersatz durch Ausländerkinder in unseren Kindergärten und Schulen,
- dem Ansinnen, Kruzifixe und christliche Bräuche abzuschaffen,
- und den Finanzierungsschwierigkeiten im Pensions- und Pflegebereich.
Gast

Jungvater - Österreich ist nicht kinderfreundlich

Post by Gast »

Beitrag von Jungvater am 3. 2. 2007 in http://community.zukunft.at/forums/thread/1964.aspx:

Es ermutigt mich ungemein, dass Sie motiviert sind, um Verbesserungen zu ringen! Und es gibt tatsächlich viel zu verbessern, wir schlittern in einigen Bereichen geradewegs in eine Katastrophe hinein:

Letzte Woche hat die Unicef Studie "An Overview of child well-being in rich countries" bei unseren deutschen Nachbarn gehörig Staub aufgewirbelt, fanden sich die Deutschen da unter den reichsten Ländern der Erde was die Kinderfreundlichkeit anbelagt erst an 11. Stelle.

Hierzulande kann uns das offenbar nicht passieren; da spricht man erst gar nicht darüber, wenn Österreich an der 4.schlechtesten Stelle aller untersuchten Länder rangiert. Und das ist die eigentliche Katastrophe!

Man könnte nun auch von Kinderfeindlichkeit sprechen, wie es britische Kommentatoren taten. Auf jeden Fall wird uns dieser Status Quo zukünftig gehörige Probleme bereiten und wir müssen für Verbesserungen kämpfen!

Es muss doch möglich sein, seitens der ÖVP, der Partei, welcher viele Menschen immer Familien- und Kinderfreundlichkeit zuschrieben, hier aktiv zu werden! Wir dürfen das doch auf keinen Fall so stehen lassen und uns damit abfinden, dass die Bedingungen für Kinder in Österreich offensichtlich nur suboptimal sind!! Die Unicef-Studie selbst weist bereits auf grundlegende Verbesserungsmöglichkeiten hin, ich will da nicht noch meinen Senf dazugeben. Packen wir es doch endlich an!

Ihr Jungvater
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