Kinderbetreuungsgeld und Zuverdienstgrenze
Posted: 21.07.2007, 17:42
Kinderbetreuungsgeld und Zuverdienstgrenze
Einen Aspekt vermisse ich in der Diskussion um die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld:
Das Kinderbetreuungsgeld wird doch den Eltern gegeben, damit sie ihr Kind betreuen können.
Wenn die Mutter oder der Vater grenzenlos zum Kinderbetreuungsgeld dazuverdienen will und darf, wer kümmert sich in dieser Zeit um das Kind?
Vielleicht die Großmutter – dann brauchen die Eltern das Kinderbetreuungsgeld ja nicht wirklich.
Vielleicht die Krabbelstube – die ist aber bereits öffentlich gefördert, uns zwar mit Beträgen, die weit über dem Kinderbetreuungsgeld liegen.
Jedenfalls kann es nicht richtig sein, daß Eltern Kinderbetreuungsgeld beziehen und dann die Leistung, wofür das Kinderbetreuungsgeld bezahlt wird, gar nicht erbringen, weil sie in dieser Zeit im Erwerbsleben stehen.
Unser Vorschlag:
Wir haben dagegen ein Modell für Kinderbetreuung in den ersten Lebensjahren entwickelt, das einerseits leistungsgerecht ist und anderseits nicht reglementierend in die persönliche Lebensgestaltung eingreift. Der größte Pluspunkt aber ist: Dieses Modell orientiert sich in erster Linie am Kindeswohl:
1) Gehalt für die Betreuung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren.
2) Subventionen für Krabbelstuben u.ä. werden eingestellt.
Jede Mutter kann dann frei entscheiden, ob
- sie das Geld als Anerkennung ihrer Leistung behält und ihr Kind selber betreut;
- einen Teil dem Vater des Kindes gibt, der dafür einen Teil der Betreuungsarbeit leistet.
- Ihr Kind z.T oder ganztags einer Tagesmutter zur Betreuung gibt.
- Ihr Kind ganz oder teilweise in einer Krabbelstube betreuen lässt (was sie sich natürlich mit dem oben genannten Gehalt auch leisten kann).
Die Mutter weiß am besten, was ihr und ihrem Kind gut tut.
Der Staat sollte sich in ihre persönliche Lebensgestaltung nicht einmischen.
Es genügt, wenn er die finanziellen Mittel dafür bereitstellt.
Das Ergebnis wären selbstbewußtere Mütter und glücklichere Kinder.
###################################################################################
Wer mehr dazu wissen will – bitte hier nachlesen:
[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=97]ÖHU – Familienoffensive Dr. Herta Herglotz[/newtaburl],
[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=33]Familie = Beruf[/newtaburl]
Einen Aspekt vermisse ich in der Diskussion um die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld:
Das Kinderbetreuungsgeld wird doch den Eltern gegeben, damit sie ihr Kind betreuen können.
Wenn die Mutter oder der Vater grenzenlos zum Kinderbetreuungsgeld dazuverdienen will und darf, wer kümmert sich in dieser Zeit um das Kind?
Vielleicht die Großmutter – dann brauchen die Eltern das Kinderbetreuungsgeld ja nicht wirklich.
Vielleicht die Krabbelstube – die ist aber bereits öffentlich gefördert, uns zwar mit Beträgen, die weit über dem Kinderbetreuungsgeld liegen.
Jedenfalls kann es nicht richtig sein, daß Eltern Kinderbetreuungsgeld beziehen und dann die Leistung, wofür das Kinderbetreuungsgeld bezahlt wird, gar nicht erbringen, weil sie in dieser Zeit im Erwerbsleben stehen.
Unser Vorschlag:
Wir haben dagegen ein Modell für Kinderbetreuung in den ersten Lebensjahren entwickelt, das einerseits leistungsgerecht ist und anderseits nicht reglementierend in die persönliche Lebensgestaltung eingreift. Der größte Pluspunkt aber ist: Dieses Modell orientiert sich in erster Linie am Kindeswohl:
1) Gehalt für die Betreuung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren.
2) Subventionen für Krabbelstuben u.ä. werden eingestellt.
Jede Mutter kann dann frei entscheiden, ob
- sie das Geld als Anerkennung ihrer Leistung behält und ihr Kind selber betreut;
- einen Teil dem Vater des Kindes gibt, der dafür einen Teil der Betreuungsarbeit leistet.
- Ihr Kind z.T oder ganztags einer Tagesmutter zur Betreuung gibt.
- Ihr Kind ganz oder teilweise in einer Krabbelstube betreuen lässt (was sie sich natürlich mit dem oben genannten Gehalt auch leisten kann).
Die Mutter weiß am besten, was ihr und ihrem Kind gut tut.
Der Staat sollte sich in ihre persönliche Lebensgestaltung nicht einmischen.
Es genügt, wenn er die finanziellen Mittel dafür bereitstellt.
Das Ergebnis wären selbstbewußtere Mütter und glücklichere Kinder.
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Wer mehr dazu wissen will – bitte hier nachlesen:
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