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Was kann die Politik für mehr Kinder tun?

Posted: 30.08.2007, 23:48
by alwis
Ich frage mich manchmal:
Will die Politik überhaupt mehr Kinder?

Was kann der Staat finanziell tun?
Wenn sie es wirklich will, also wenn wir als Staatsgemeinschaft das wirklich wollen, müssen wir auch etwas tun dafür. Die Zeiten, da Kinder "von selber" kamen, sind vorbei. Heute ist das meistens eine bewußte Entscheidung. Und die kann vom Staat durchaus finanziell gefördert werden.
Ich verweise hier auch auf meinen Beitrag [newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=15]"Europa kinderlos? Eine Wende ist möglich_Finanzen"[/newtaburl];

Förderung der kinderreichen Familien unumgänglich - [newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=167]2 Kinder sind nicht genug[/newtaburl]
Ca. 25% der Menschen werden nicht Eltern - aus verschiedensten Gründen.
Für jedes kinderlose Erwachsenenpaar müsste ein anderes Paar zum Ausgleich wenigstens vier Kinder haben.
Da dies wiederum nur wenige wollen bzw. z.T. gar nicht können, braucht es doch einige Familien mit 6 - 10 Kindern.

Mein Vorschlag daher:
Zumindest ab vier Kindern muß die Familienarbeit als vollwertiger Beruf anerkannt werden. Mit dieser Anerkennung wird auch die gesellschaftliche Wertschätzung für kinderreiche Eltern steigen.

Vor allem aber gehört viel Begeisterung und Liebe zu Kindern dazu.
Denn Kinder aufzuziehen bedeutet sehr viel Arbeit, Mühe, nervliche Belastung und wenig Freizeit. Nur wer das Aufziehen für Kinder für sinnvoll und wertvoll hält, wird diesen Kraftakt zustandebringen.

Und hier sind vor allem die Kirchen gefordert und alle anderen Meinungsbildner wie Schule, Zeitungen, Zeitschriften, Filme, Radio und Fernsehen.

Und gerade hier habe ich auch die gößten Zweifel, ob uns eine Wende zur Kinderfreundlichkeit gelingen wird.

Aufbauen ist mühsam, aber zerstören geht so leicht!

Trotzdem - es kann gelingen, aber wir müssen eindeutig wollen und alle Kräfte mobilisieren.

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=14]Europa braucht wieder Mut zu Kindern[/newtaburl]

[newtaburl=http://schreibfreiheit.eu/2014/02/05/familienpolitik-in-ungarn/]Familienpolitik in Ungarn[/newtaburl]
Ungarns Regierung versucht das Steuer herumzureissen: es sollen wieder mehr Kinder geboren und der Generationenvertrag mit Leben erfüllt werden.

OÖN vom 15.9.07 - Schauplatz - mehr Geld für große Familien

Posted: 15.09.2007, 18:35
by alwis
Leserbrief an die OÖN, 15. Sept. 07

Sehr geehrte Damen und Herren von der Redaktion!

Unsere Bundesministerin Dr. Kdolsky ist mit ihrem Vorhaben, ab 2008 Familien ab dem dritten Kind verstärkt zu fördern, auf dem richtigen Weg.
Wenn die Politik wirklich erreichen will, daß wieder mehr Kinder geboren werden, kann sie das nur über deutlich stärkere Förderung der kinderreichen Familien zustande bringen.


Warum kommen wir zu dieser Ansicht?

:arrow: Die meisten wollen zwei Kinder haben.
:arrow: Ca. 25% können aber tatsächlich aus verschiedenen Gründen keine Kinder bekommen.
:arrow: Zum Ausgleich für diese 25% muß es viele kinderreiche Familien geben.
Die wird es aber nur geben, wenn,
1. :!: ein Gesinnungswandel bei den möglichen Eltern eintritt und
2. :!: die Familienarbeit zumindest ab dem vierten Kind ein voll anerkannter und bezahlter Beruf wird.

Wer das ganze Konzept kennenlernen will, kann hier nachlesen:

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=33]Familie = Beruf[/newtaburl]

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=97]Österreichische Hausfrauenunion - Familienoffensive[/newtaburl]

[newtaburl=http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/]Familiennetzwerk Deutschland[/newtaburl]

Österreich fördert, aber die Österreicher sind Raunzer

Posted: 20.10.2007, 12:06
by alwis
1. Österreich tut sehr viel für Familien.

2. Sehr viel wird über Institutionen gefördert, sodaß sie die einzelne Familie nicht als Förderung wahrnimmt (z.B. leistet die Allgemeinheit für einen Platz in einer Kinderbetreuungseinrichtung ca. 5 - 10 mal mehr als der Elternbeitrag ausmacht).

3. Viele Leistungen der Allgemeinheit fallen deswegen nicht auf, weil sie inzwischen ganz selbstverständlich genommen werden, z.B. die Mitversicherung von Frau und Kindern im Gesundheitswesen.

4. Die Österreicher haben das Raunzertum extrem hoch entwickelt. D.h. es geht ihnen gut, trotzdem jammern sie.

5. Für persönliche Mängel, Fehler und Risiken wird der Staat zu Hilfe gerufen. Eigenverantwortung und Eigeninitiative sind zu schwach entwickelt.

Schlußfolgerung:

Es ist wohl hauptsächlich eine Frage der Einstellung, der geistig-moralischen Verfassung, weniger der Finanzen.

Wer mehr dazu wissen will, kann sich hier schlau machen

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=15]Europa kinderlos? Eine Wende ist möglich_Finanzen[/newtaburl]

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=14]Europa braucht wieder Mut zu Kindern[/newtaburl]

[newtaburl=http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=168]kinderreich oder kinderlos - eine Sache der Einstellung[/newtaburl]