Familie = Beruf
Posted: 22.09.2006, 20:07
F a m i l i e = B e r u f!
Eine Mutter ist nicht nur Köchin und Putzfrau!
Was brauchen Kleinkinder?
Mama, Papa und Geschwister!
Es ist schon erstaunlich, was eine Mutter (und auch ein Vater) alles leistet.
Wenn die Eltern sich ausreichend Zeit zu Gesprächen mit ihren Kindern nehmen,
können sie vielen Schwierigkeiten vorbeugen.
Man kann mit Fug und Recht behaupten:
Eltern, die sich ausreichend Zeit für ihre Kinder nehmen, sind in der „Sozialisation“ ihrer Kinder am erfolgreichsten.
Und sie geben ihren Kindern die beste Grundlage für ein später geglücktes und erfolgreiches Leben im Beruf und im privaten Bereich.
Welche Kinder brauchen Schulpsychologen?
Welche Kinder sind verhaltensauffällig?
Welche Kinder kommen auf die schiefe Bahn?
Wir lesen und hören immer wieder:
Die Eltern haben zuwenig Zeit gehabt.
Die Eltern sind geschieden.
Der Vater war kaum oder nie verfügbar.
Die Eltern wussten nicht, was die Kinder in ihrer Freizeit machten.
Kinder brauchen nicht Superpädagoginnen, sie brauchen Mama, Papa, Geschwister und vor allem viel Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit.
Sozialisation geschieht ganz natürlich in der Familie mit Mutter, Vater und Geschwistern.
Kinder werden aber am besten in der eigenen Familie von den Eltern betreut.
Eine Alleinerzieherin mit einem Kind tut ihrem Kind sicher etwas Gutes, wenn sie es auch mit anderen Kindern zusammenbringt.
Eine Gruppe von Gleichaltrigen ist aber nur ein Ersatz für eine richtige Familie mit Geschwistern.
Wir glauben aus verschiedenen Erfahrungen heraus auch nicht an die Notwendigkeit eines oder gar mehrerer Kindergartenjahre vor dem Schuleintritt.
Die Lehrer haben mit Kindern aus dem Kindergarten eher disziplinäre Schwierigkeiten als mit Kindern, die direkt von der Familie in die Schule einsteigen.
Von einigen Familien, die ihre Kinder nicht in einen Kindergarten geschickt haben wissen wir:
Es gab keine Schwierigkeiten mit dem Einfügen in die Klassengemeinschaft.
Diese Kinder haben ja zuhause schon gelernt, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, oft nachgeben müssen, nicht alles haben können usw.
In jedem Fall aber sollten das die Eltern entscheiden, nicht der Staat durch einseitige Mittelzuteilung die Fremdbetreuung übermäßig fördern.
Fragen wir doch die Kinder, was ihnen am liebsten ist!
Das einjährige Kind würde sicher sagen (wenn es reden könnte):
„Ich möchte bei der Mama bleiben.“ Und wenn der Papa aus dem Haus geht, möchte es mitgehen.
Wohl kaum aber wird sich ein Kind freuen, wenn es Tag für Tag schon frühmorgens aufstehen muss, von Mama oder Papa in ein fremdes Haus gebracht wird und dort die ganze Zeit mit fremden Kindern zusammen sein soll.
Kinder lieben die Freiheit.
Sie wollen aufstehen, wann es ihnen selber gefällt und nicht wenn der Wecker läutet.
Sie wollen alleine sein oder bei Mama oder Papa oder auch mit anderen Kindern spielen.
Aber sie wollen das selber entscheiden und nicht in das Korsett der Kinderbetreuungsanstalt gepresst werden.
Der Zwang kommt noch früh genug!
Kinder wollen auch ihre Empfindungen und Erfahrungen sofort mitteilen.
Sie können nicht einen ganzen Tag warten, bis am Abend Mama und Papa wieder zur Verfügung stehen.
Pubertät – was ist das? Eine erstaunliche Erfahrung!
Wer sich für seine Kinder viel Zeit genommen hat, während sie klein waren, hat mit ihnen in der Pubertät auch eine gute Gesprächsbasis.
Die gefürchteten Schwierigkeiten in der Pubertät kommen in solchen Familien nur sehr schaumgebremst vor.
Ein Vater drückte es einmal so aus:
„Die Pubertät haben wir bei unseren Kindern fast übersehen.“
Kinderbetreuungsgeld für jede Mutter bis zum Alter des Kindes von zweieinhalb Jahren ist gut, aber entschieden zuwenig!
Nicht Einrichtungen fördern, sondern Personen!
Warum Kinderbetreuung verstaatlichen?
Die Leistung der Eltern, insbesondere der Mütter, ist natürlich unbezahlbar.
Wollte sie der Staat leisten, müssten wohl mindestens 5.000,-- € je Kind und Monat angesetzt werden.
In einer Krabbelstube kostet eine Ganztagsbetreuung von Montag bis Freitag immerhin noch ca. 1.500,-- €.
Der Staat ist bereit, sehr viel Geld für die Betreuung außer Haus in Krabbelstuben, Kinder-gärten und Schülerhorten auszugeben.
Im Allgemeinen zahlen Bund, Länder und Gemein-den ca. 80% - 90% der tatsächlichen Kosten (= Objektförderung bzw. indirekte Familienför-derung), in manchen Fällen sogar 100%.
Die Tendenz zur Verstaatlichung der Kinderbetreuung können wir absolut nicht verstehen.
Alle möglichen ehemaligen Staatsbetriebe werden privatisiert.
Dagegen soll ausgerechnet unser wertvollstes „Gut“ verstaatlicht werden?
Sie werden in der eigenen Familie deutlich „kostengünstiger“ betreut (s. oben).
Allerdings sind 436,-- € für die Mutter doch entschieden zuwenig. Sogar Obdachlose kosten mehr oder auch Asylwerber.
Warum wir die Mütter mit diesem Almosen abspeisen, ist uns schleierhaft.
Zugegeben: Es ist schon besser als gar nichts.
Das Kinderbetreuungsgeld für jede Mutter, das die ÖVP-FPÖ-Regierung eingeführt hat, war ein richtiger Schritt nach vorne.
Jetzt ist aber die Zeit reif, den nächsten Schritt zu tun, und zwar einen nicht zu kleinen.
Eine Staffelung des Kinderbetreuungsgeldes bis zum Alter von wenigstens 10 Jahren halten wir für angemessen.
Der Staat als Vormund erwachsener Bürger
Wir wollen haben, dass der Staat dieses Geld den Müttern direkt zur Verfügung stellt.
Sie entscheiden selber (sie sind ja erwachsene, mündige Bürger), wie ihr Kind betreut werden soll und was für sie selber und ihr Kind das Beste ist (=Subjektförderung).
Der Versuch des Staates, erwachsene Bürger mittels Subventionen zu einem bestimmten Verhalten zu drängen, geht uns gehörig auf die Nerven.
Wir können als Eltern sicher selber entscheiden, wie wir unsere Kinder betreuen.
Wir lehnen es entschieden ab, dass im Fall der Fremdbetreuung die Geldströme fließen, bei Eigenbetreuung aber der Geldhahn zugedreht wird.
Es mag schon Mütter geben, die mit der Betreuung ihrer Kinder überfordert sind.
Es wird auch welche geben, die ihre Kinder vernachlässigen und nur das Betreuungsgeld kassieren wollen.
Solche Missbräuche müssen natürlich verhindert werden.
Aber warum sollen wegen einiger weniger alle anderen bestraft werden?
Misstrauen des Staates gegen die Mütter
Wenn eine Mutter ihr Kind selber betreut, bekommt sie dafür vom Staat 436,-- Euro, bis das Kind zweieinhalb Jahre alt ist.
Nachher bekommt sie fast nichts (außer indirekt, weil der Gatte einen Alleinverdienerabsetzbetrag als Taschengeld erhält).
Wenn die Mutter dagegen ihr Kind von fremden Personen betreuen lässt, dreht der Staat den Geldhahn auf:
Ca. 1.200,-- EURO für die Kinder unter drei Jahren (80% von 1.500,--)
Ca. 480,-- EURO für die Kindergartenkinder (drei bis fünf Jahre alt)
Was müssen wir daraus schließen – und auch aus manchen Äußerungen von Politikerinnen?
Der Staat traut den Müttern nicht zu, dass sie ihre Kinder gut betreuen.
Er nimmt zuerst allen über die Steuern das Geld weg, um es dann unter bestimmten Voraussetzungen wieder auszuschütten.
Im Fall der Kinderbetreuung eben kaum an die Mütter selber, sondern an Fremdbetreuer.
Welche Ideologie steckt dahinter?
Marxismus würden wir verstehen, aber in unseren westlichen „freien“ Demokratien?
Vorschläge für ein verbessertes Kinderbetreuungsgeld
Alter des Kindes Betreuungsgeld
1. + 2. Lebensjahr 1.200,--
3. – 5. Lebensjahr 480,--
6. – 10. Lebensjahr 160,--
Für das jüngste Kind wird jeweils der volle Betrag an die Mutter ausgezahlt.
Für jedes weite-re Kind jeweils der halbe Satz.
Folgende Beträge würden als Betreuungsgeld bzw. Muttergehalt bezahlt:
2 Kinder im 2. und 4. Lebensjahr 1.440,--
3 Kindern im 1., 4. und 7. Lebensjahr 1.520,--
4 Kinder im 1. 3. 5. und 7. Lebensjahr 1.900,--
Als besondere Aufwertung der kinderreichen Eltern, die ja den Ausgleich zu den Kinderlosen (mindestens 25%) herstellen und die beste Sicherheit für unsere Pensionen bieten, schlagen wir vor:
Mutter ab vier Kindern = Vollerwerb zuhause
Das Betreuungsgeld für eine vierfache Mutter sollte bis zum 15. Lebensjahr des jüngsten Kindes mindestens 1.200,-- Euro betragen.
Für jedes weitere Kind sollten 100,-- Euro dazugegeben werden.
Warum so bescheiden?
Manche werden sich fragen, warum wir so bescheiden sind.
Eine Mutter bzw. oft auch ein Vater leisten doch mehr, als in den oben angeführten Beträgen anerkannt werden soll.
Wir denken, Kinder sollten nicht als Einkommensquelle missbraucht werden.
Das Kinderbetreuungsgeld kann nur eine Teilanerkennung sein.
Der größte Teil der Mühen und des Aufwandes bleibt private Angelegenheit.
Altmodisch gesagt: Ohne Opfer und Verzicht geht es nicht.
Zu erwartender Widerstand der Linken
Wir hören schon den Aufschrei von SPÖ, Grünen und anderen Linksgruppierungen.
Wir verstehen deren Motivation. Sie halten Frauen für grundsätzlich den Anforderungen der Kindererziehung nicht gewachsen.
Das sollten Fachkräfte erledigen.
Außerdem glauben sie, Frauen könnten nur dann ein erfülltes Leben führen,
wenn sie möglichst ununterbrochen im Berufsleben stünden, wie eben die Männer auch.
Wir sind aber sicher, dass deren Modell, nämlich möglichst frühzeitiges Weggeben der Kinder in Kollektivbetreuung,
die Mütter, nicht glücklich macht, den Staat sehr viel mehr kostet und zudem der seelischen Gesundheit der Kinder schadet.
Und das wiegt in unseren Augen am schwersten!
Kinder entwickeln sich in der natürlichen Umgebung der Familie wesentlich besser
als unter dem Druck einer zu früh disziplinierten Gruppe von Gleichaltrigen.
Erwünschte bzw. erwartete Effekte
-----------------------------------------------
Die Leistungen der Mütter werden auch finanziell und dauerhaft
___(und nicht nur in Sonntagsreden und zum Muttertag mit schönen Worten und Geschenken) anerkannt.
Die Frauen erhalten Anerkennung auch für das, was nur Frauen tun können
___und nicht mehr nur dann, wenn sie sich den typisch männlichen Lebensentwürfen angleichen.
Die Mütter haben ein eigenes Einkommen, mit dem sie in unserer sehr auf Geld ausgerichteten Gesellschaft selbstbewusster auftreten können. Gleichzeitig mit dem eigenen Einkommen erwerben sie natürlich auch Pensionsanspruch.
Die partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung wird erleichtert, wenn die Mutter über das Geld verfügt.
Die Verbindung von Familienarbeit und Erwerbsarbeit außer Haus ist auf Basis eines faktischen Muttergehaltes
___(gestaffelt nach dem Alter der Kinder) vollkommen flexibel möglich.
___Die Mütter können mit ihrem Gehalt Fremdbetreuung bezahlen.
Eine Mutter von zwei Kindern kann zusätzlich zu ihren eigenen als Tagesmutter auch fremde Kinder betreuen.
___Sie ermöglicht der anderen Mutter die Ausübung ihres Berufes außer Haus, anderseits erhält sie selber dafür zusätzliches Geld.
___Damit kann sie bei ihren Kindern zuhause bleiben und hat trotzdem einen vollwertigen Arbeitsplatz.
Durch das erweiterte Kinderbetreuungsgeld werden viele Arbeitsplätze in den Familien entstehen.
Die Geburtenrate wird steigen, weil mehr mögliche Eltern finanziell dazu in die Lage versetzt werden.
M u t t e r = B e r u f
Eine Mutter ist nicht nur Köchin und Putzfrau!
Was brauchen Kleinkinder?
Es ist schon erstaunlich, was eine Mutter (und auch ein Vater) alles leistet.
Wenn die Eltern sich ausreichend Zeit zu Gesprächen mit ihren Kindern nehmen,
können sie vielen Schwierigkeiten vorbeugen.
Man kann mit Fug und Recht behaupten:
Eltern, die sich ausreichend Zeit für ihre Kinder nehmen, sind in der „Sozialisation“ ihrer Kinder am erfolgreichsten.
Und sie geben ihren Kindern die beste Grundlage für ein später geglücktes und erfolgreiches Leben im Beruf und im privaten Bereich.
Wir lesen und hören immer wieder:
Sozialisation geschieht ganz natürlich in der Familie mit Mutter, Vater und Geschwistern.
Kinder werden aber am besten in der eigenen Familie von den Eltern betreut.
Eine Alleinerzieherin mit einem Kind tut ihrem Kind sicher etwas Gutes, wenn sie es auch mit anderen Kindern zusammenbringt.
Eine Gruppe von Gleichaltrigen ist aber nur ein Ersatz für eine richtige Familie mit Geschwistern.
Wir glauben aus verschiedenen Erfahrungen heraus auch nicht an die Notwendigkeit eines oder gar mehrerer Kindergartenjahre vor dem Schuleintritt.
Die Lehrer haben mit Kindern aus dem Kindergarten eher disziplinäre Schwierigkeiten als mit Kindern, die direkt von der Familie in die Schule einsteigen.
Von einigen Familien, die ihre Kinder nicht in einen Kindergarten geschickt haben wissen wir:
Es gab keine Schwierigkeiten mit dem Einfügen in die Klassengemeinschaft.
Diese Kinder haben ja zuhause schon gelernt, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, oft nachgeben müssen, nicht alles haben können usw.
In jedem Fall aber sollten das die Eltern entscheiden, nicht der Staat durch einseitige Mittelzuteilung die Fremdbetreuung übermäßig fördern.
Das einjährige Kind würde sicher sagen (wenn es reden könnte):
„Ich möchte bei der Mama bleiben.“ Und wenn der Papa aus dem Haus geht, möchte es mitgehen.
Wohl kaum aber wird sich ein Kind freuen, wenn es Tag für Tag schon frühmorgens aufstehen muss, von Mama oder Papa in ein fremdes Haus gebracht wird und dort die ganze Zeit mit fremden Kindern zusammen sein soll.
Kinder lieben die Freiheit.
Sie wollen aufstehen, wann es ihnen selber gefällt und nicht wenn der Wecker läutet.
Sie wollen alleine sein oder bei Mama oder Papa oder auch mit anderen Kindern spielen.
Aber sie wollen das selber entscheiden und nicht in das Korsett der Kinderbetreuungsanstalt gepresst werden.
Der Zwang kommt noch früh genug!
Kinder wollen auch ihre Empfindungen und Erfahrungen sofort mitteilen.
Sie können nicht einen ganzen Tag warten, bis am Abend Mama und Papa wieder zur Verfügung stehen.
Pubertät – was ist das? Eine erstaunliche Erfahrung!
Wer sich für seine Kinder viel Zeit genommen hat, während sie klein waren, hat mit ihnen in der Pubertät auch eine gute Gesprächsbasis.
Die gefürchteten Schwierigkeiten in der Pubertät kommen in solchen Familien nur sehr schaumgebremst vor.
Ein Vater drückte es einmal so aus:
„Die Pubertät haben wir bei unseren Kindern fast übersehen.“
Kinderbetreuungsgeld für jede Mutter bis zum Alter des Kindes von zweieinhalb Jahren ist gut, aber entschieden zuwenig!
Nicht Einrichtungen fördern, sondern Personen!
Warum Kinderbetreuung verstaatlichen?
Die Leistung der Eltern, insbesondere der Mütter, ist natürlich unbezahlbar.
Wollte sie der Staat leisten, müssten wohl mindestens 5.000,-- € je Kind und Monat angesetzt werden.
In einer Krabbelstube kostet eine Ganztagsbetreuung von Montag bis Freitag immerhin noch ca. 1.500,-- €.
Der Staat ist bereit, sehr viel Geld für die Betreuung außer Haus in Krabbelstuben, Kinder-gärten und Schülerhorten auszugeben.
Im Allgemeinen zahlen Bund, Länder und Gemein-den ca. 80% - 90% der tatsächlichen Kosten (= Objektförderung bzw. indirekte Familienför-derung), in manchen Fällen sogar 100%.
Die Tendenz zur Verstaatlichung der Kinderbetreuung können wir absolut nicht verstehen.
Alle möglichen ehemaligen Staatsbetriebe werden privatisiert.
Dagegen soll ausgerechnet unser wertvollstes „Gut“ verstaatlicht werden?
Sie werden in der eigenen Familie deutlich „kostengünstiger“ betreut (s. oben).
Allerdings sind 436,-- € für die Mutter doch entschieden zuwenig. Sogar Obdachlose kosten mehr oder auch Asylwerber.
Warum wir die Mütter mit diesem Almosen abspeisen, ist uns schleierhaft.
Zugegeben: Es ist schon besser als gar nichts.
Das Kinderbetreuungsgeld für jede Mutter, das die ÖVP-FPÖ-Regierung eingeführt hat, war ein richtiger Schritt nach vorne.
Jetzt ist aber die Zeit reif, den nächsten Schritt zu tun, und zwar einen nicht zu kleinen.
Eine Staffelung des Kinderbetreuungsgeldes bis zum Alter von wenigstens 10 Jahren halten wir für angemessen.
Der Staat als Vormund erwachsener Bürger
Wir wollen haben, dass der Staat dieses Geld den Müttern direkt zur Verfügung stellt.
Sie entscheiden selber (sie sind ja erwachsene, mündige Bürger), wie ihr Kind betreut werden soll und was für sie selber und ihr Kind das Beste ist (=Subjektförderung).
Der Versuch des Staates, erwachsene Bürger mittels Subventionen zu einem bestimmten Verhalten zu drängen, geht uns gehörig auf die Nerven.
Wir können als Eltern sicher selber entscheiden, wie wir unsere Kinder betreuen.
Wir lehnen es entschieden ab, dass im Fall der Fremdbetreuung die Geldströme fließen, bei Eigenbetreuung aber der Geldhahn zugedreht wird.
Es mag schon Mütter geben, die mit der Betreuung ihrer Kinder überfordert sind.
Es wird auch welche geben, die ihre Kinder vernachlässigen und nur das Betreuungsgeld kassieren wollen.
Solche Missbräuche müssen natürlich verhindert werden.
Aber warum sollen wegen einiger weniger alle anderen bestraft werden?
Misstrauen des Staates gegen die Mütter
Wenn eine Mutter ihr Kind selber betreut, bekommt sie dafür vom Staat 436,-- Euro, bis das Kind zweieinhalb Jahre alt ist.
Nachher bekommt sie fast nichts (außer indirekt, weil der Gatte einen Alleinverdienerabsetzbetrag als Taschengeld erhält).
Wenn die Mutter dagegen ihr Kind von fremden Personen betreuen lässt, dreht der Staat den Geldhahn auf:
Ca. 1.200,-- EURO für die Kinder unter drei Jahren (80% von 1.500,--)
Ca. 480,-- EURO für die Kindergartenkinder (drei bis fünf Jahre alt)
Was müssen wir daraus schließen – und auch aus manchen Äußerungen von Politikerinnen?
Er nimmt zuerst allen über die Steuern das Geld weg, um es dann unter bestimmten Voraussetzungen wieder auszuschütten.
Im Fall der Kinderbetreuung eben kaum an die Mütter selber, sondern an Fremdbetreuer.
Marxismus würden wir verstehen, aber in unseren westlichen „freien“ Demokratien?
Vorschläge für ein verbessertes Kinderbetreuungsgeld
Alter des Kindes Betreuungsgeld
1. + 2. Lebensjahr 1.200,--
3. – 5. Lebensjahr 480,--
6. – 10. Lebensjahr 160,--
Für das jüngste Kind wird jeweils der volle Betrag an die Mutter ausgezahlt.
Für jedes weite-re Kind jeweils der halbe Satz.
Folgende Beträge würden als Betreuungsgeld bzw. Muttergehalt bezahlt:
2 Kinder im 2. und 4. Lebensjahr 1.440,--
3 Kindern im 1., 4. und 7. Lebensjahr 1.520,--
4 Kinder im 1. 3. 5. und 7. Lebensjahr 1.900,--
Als besondere Aufwertung der kinderreichen Eltern, die ja den Ausgleich zu den Kinderlosen (mindestens 25%) herstellen und die beste Sicherheit für unsere Pensionen bieten, schlagen wir vor:
Mutter ab vier Kindern = Vollerwerb zuhause
Das Betreuungsgeld für eine vierfache Mutter sollte bis zum 15. Lebensjahr des jüngsten Kindes mindestens 1.200,-- Euro betragen.
Für jedes weitere Kind sollten 100,-- Euro dazugegeben werden.
Warum so bescheiden?
Manche werden sich fragen, warum wir so bescheiden sind.
Eine Mutter bzw. oft auch ein Vater leisten doch mehr, als in den oben angeführten Beträgen anerkannt werden soll.
Wir denken, Kinder sollten nicht als Einkommensquelle missbraucht werden.
Das Kinderbetreuungsgeld kann nur eine Teilanerkennung sein.
Der größte Teil der Mühen und des Aufwandes bleibt private Angelegenheit.
Altmodisch gesagt: Ohne Opfer und Verzicht geht es nicht.
Zu erwartender Widerstand der Linken
Wir hören schon den Aufschrei von SPÖ, Grünen und anderen Linksgruppierungen.
Wir verstehen deren Motivation. Sie halten Frauen für grundsätzlich den Anforderungen der Kindererziehung nicht gewachsen.
Das sollten Fachkräfte erledigen.
Außerdem glauben sie, Frauen könnten nur dann ein erfülltes Leben führen,
wenn sie möglichst ununterbrochen im Berufsleben stünden, wie eben die Männer auch.
Wir sind aber sicher, dass deren Modell, nämlich möglichst frühzeitiges Weggeben der Kinder in Kollektivbetreuung,
die Mütter, nicht glücklich macht, den Staat sehr viel mehr kostet und zudem der seelischen Gesundheit der Kinder schadet.
Und das wiegt in unseren Augen am schwersten!
Kinder entwickeln sich in der natürlichen Umgebung der Familie wesentlich besser
als unter dem Druck einer zu früh disziplinierten Gruppe von Gleichaltrigen.
Erwünschte bzw. erwartete Effekte
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___(und nicht nur in Sonntagsreden und zum Muttertag mit schönen Worten und Geschenken) anerkannt.
___und nicht mehr nur dann, wenn sie sich den typisch männlichen Lebensentwürfen angleichen.
___(gestaffelt nach dem Alter der Kinder) vollkommen flexibel möglich.
___Die Mütter können mit ihrem Gehalt Fremdbetreuung bezahlen.
___Sie ermöglicht der anderen Mutter die Ausübung ihres Berufes außer Haus, anderseits erhält sie selber dafür zusätzliches Geld.
___Damit kann sie bei ihren Kindern zuhause bleiben und hat trotzdem einen vollwertigen Arbeitsplatz.