From: Fürst
Sent: Wednesday, June 13, 2007 8:54 AM
Subject: Kinderbetreuungsgeld und Abtreibungen
Betrifft:
Brief der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Frau MdB Nicolette Kressl (siehe Anlage)
Sehr geehrte Frau Kressl,
für Ihre Email als Antwort auf meinen Brief wegen Kinderbetreuungsgeld danke ich Ihnen. Er vermag aber in keiner Weise zu überzeugen.
Ihre Angabe, dass 95 % der Mütter berufstätig sein möchten, ist so pauschal, dass man sagen muß: Er ist aus der Luft gegriffen. Ein hoher Prozentsatz der Frauen will sicher berufstätig sein, doch trifft dies nur auf Nichtmütter oder Mütter mit älteren Kindern zu! Umfragen haben ergeben, dass über 65 % der
Frauen die ersten Jahre lieber zuhause bei ihren Kindern bleiben würden, um ihrer Erziehungsverantwortung gerecht zu werden, wenn sie sich das finanziell leisten könnten. Darum ist das Betreuungsgeld gerade die Voraussetzung für eine echte Wahlfreiheit und die ganze Argumentation Ihres freundlichen Briefes bricht damit zusammen.
Zweitens stimmt es nicht, dass in Skandinavien und Frankreich die Geburtenquote aufgrund von Kindergartenplätzen höher ist als bei uns. Im Gegenteil. In Frankreich ist die höhere Geburtenquote darauf zurückzuführen, dass dort mehr Ausländerinnen bzw. eingebürgerte Französinnen leben. Die Geburtenquote der autochthonen Französinnen ist nicht besser als die der deutschen Frauen! Ein Vergleich mit der ehemaligen DDR bzw. den neuen Bundesländern zeigt zudem, dass die Geburtenquote dort trotz weitaus besserer Ausstattung mit Kindergärten niedriger ist als in Westdeutschland. Somit zeigt sich auch hier in jeder Hinsicht, dass Ihre Argumentation gegen die Einführung eines Betreuungsgeldes komplett falsch ist.
Ich kann nicht verstehen, weshalb man in der SPD ideologisch motivierte Politik auf Kosten der Bevölkerung betreiben will. Es war die Rede von der "Lufthoheit über die Kinderbetten" - also die staatliche Beeinflussung in der Erziehung. Damit entpuppt sich die ganze Diskussion zugunsten der Finanzierung von Kindertagesstätten und gegen die Einführung eines Betreuungsgeldes als ideologisch überfrachtet und pädagogisch unheilvoll, denn liebevolle Eltern lassen sich nicht ersetzen.
In Deutschland erleben wir seit Jahrzehnten wohin es führt, wenn Kinder immer weniger in gut funktionierenden Ehen mit liebevollen Partnern aufwachsen und statt dessen in Tagesstätten und mit ständig wechselnden Bezugspersonen infolge der sogenannten Patchworkfamilien aufwachsen. Brauchen wir noch mehr Amokläufe und Drogenberater an Schulen, um das zu begreifen. Schade, dass die SPD noch immer der veralteten marxistischen Ideologie auch in Sachen Erziehung anzuhängen scheint, denn viele andere Anliegen der Partei werden realitätsnäher angegangen und in den Schulen ist man inzwischen wieder auf einem anderen Kurs, nachdem die antiautoritäre Erziehung und der überbordende Liberalismus sich als Irrweg erwiesen hat.
Ohne das Betreuungsgeld wird sich in Deutschland die Zahl der Abtreibungen nicht reduzieren lassen. Diese Zahl ist mit ca. 200.000 bis 300.000 getöteten Menschen im Mutterleib genau die Zahl von Menschen, die uns an Geburten fehlt, um die Geburtenquote dorthin zu bringen. wo sie für den Fortbestand unseres Landes hin gehört, nämlich irgendwo bei 2,1! Tausende werdende Mütter würden sich gegen eine Abtreibung entscheiden, wenn sie pro Kind ein Betreungsgeld bekämen, das nur halb so hoch wäre wie die Kosten für einen einzigen Kindergartenplatz, die bei ca. 1000 Euro pro Monat liegen! Will sich die SPD schuldig machen an dem täglich stattfindenden Babyholocaust (ca. 1000 getötete Kinder im Mutterleib täglich)? Der Rückgang der deutschen Bevölkerung wird zudem dazu führen, dass in wenigen Jahrzehnten die Muslime die Mehrheit der Bevölkerung stellen werden. Die Einführung der Scharia und der Koranschulen wird dann dazu führen, dass Frauen ohne Kopftuch sowie alle Nichtmuslime diskriminiert werden, so wie es heute schon in fast allen islamisch regierten Staaten der Welt der Fall ist.
Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute und viel Erfolg mit Ihrer Bundestagsarbeit, möchte aber darauf hin weisen, dass Sie mitverantwortlich werden für das aufgezeigte Elend (bitte sehen Sie sich die Fotos von abgetriebenen 12 Wochen alten Babies an!), wenn Sie sich dem Betreuungsgeld widersetzen!
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Fürst
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Dazu bemerkt Herr U. Bonse:
Von: Ulrich Bonse [mailto:
[email protected]]
Gesendet: Mittwoch, 13. Juni 2007 15:35
An:
[email protected]
Betreff: FW: Kinderbetreuungsgeld und Abtreibungen
Liebe Empfänger,
den weitergeleiteten Brief von Herrn Fürst halte ich für gelungen - man könnte obige Betreffzeile auch ersetzen durch
"Weg von der SPD-Kollektiv-, Fremd- und Magerkost-Erziehung - stattdessen persönliche Erziehung durch die Eltern/die Mutter" - die deshalb nicht durch Geldmangel gezwungen sein darf, ihr Kind in Fremdbetreuung zu geben.
Es wird von
"Kollektiv-Fetischisten" immer mit falschen Vorbildern operiert - Schweden und Frankreich sind nämlich gar nicht vorbildlich - und mit falschen Zahlen. Fürst stellt das erfreulicherweise richtig.
Die SPD ist leider immer noch der Favorisierung des Kollektivs und der Staatskontrolle verhaftet und misstraut der individuellen, persönlichen Erziehung. Christen favorisieren das Subsidiaritätsprinzips und dem, was die Natur/die Schöpfung nahelegt. So, wie laut Bibel "der gute Hirt sein Leben für seine Schafe gibt, weil ihm die Schafe gehören", so sind die eigenen Eltern viel opferbereiter für ihre Kinder als eine fremdbetreuende Staatsangestellte, die wohl auch Berufsethos hat, sich aber doch zwischen vielen fremden Kindern teilen muss.
Dass diese einfachen Überlegungen der SPD-Führung nicht eingehen, ist sicher auf Ideologie-Scheuklappen zurückzuführen, die noch vom Marxismus/Materialismus herstammen und alles - egal ob die Natur etwas anderes nahelegt - kollektiv für "machbar" hält - Hauptsache, es gibt Geld.
Siehe dazu auch
www.ubonse.de - Familie/Sexualität bzw. Bildung/Erziehung.