Sehr geehrte Frau Novak!
In Ihrem Artikel ist mir besonders dieser Satz aufgefallen:
„Prävention hält Schöny für sehr wichtig, aber und nun das Zitat von Primar Werner Schöny:
„Das größte Problem sind die Familien.
Sie müssen konfliktfähiger werden.
Auch die Politik ist gefordert, damit die Eltern mehr Zeit haben, sich um ihre Kinder zu kümmern.“
Ich möchte das als Vater von etlichen Kindern ganz dick unterstreichen:
Kinder brauchen vor allem viel Zeit und Zuwendung.
Zeit für Spiele, Zeit für Zärtlichkeit, Zeit für Gespräche auch und gerade in der Pubertät.
Die emotionale Grundlage dafür muss aber schon in den ersten Jahren gelegt werden.
Und die kann nicht gelegt werden,
wenn wir unsere Kleinen schon mit einem Jahr – womöglich sogar ganztags - in die Krabbelstube geben.
Um Himmels willen, liebe Politiker, tut das unseren Kindern nicht an!
Und gebt den Eltern den Freiraum, den sie brauchen, um ihren Kindern gute Eltern sein zu können mit viel Zeit!
Zeit für Kinder beugt Drogensucht vor, OÖN v. 2.10.06
Zeit für Kinder beugt Drogensucht vor, OÖN v. 2.10.06
Kinder - unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.
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Gast
Die Grünen: Rahmenbedingungen müssen stimmen
Vielen Dank für Ihr Mail an Frau Abg. Glawischnig, das zur Beantwortung an das Dialogbüro weitergeleitet wurde.
Es ist eine Tatsache, dass in jenen europäischen Ländern, in denen eine gute Kinderbetreuungsinfrastruktur besteht sowie eine hohe Zahl an Frauen erwerbstätig ist, die Geburtenraten höher sind als in jenen Ländern, wo beides nicht der Fall ist (etwa Italien, Spanien, aber auch Österreich).
Irland ist hier eine Ausnahme, die hohe Geburtenrate dort ist eher mit katholisch geprägter äußerst konservativer und restriktiver Familienpolitik zu erklären, die für das übrige Europa sicher kein Vorbild sein kann.
Aber die Grünen behaupten nicht, dass ausschließlich eine Vollversorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen eine Erhöhung der Geburtenrate brächte.
Wir sagen: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, vor allem für Frauen - d.h. die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, genauso aber die Arbeitsmarktsituation, das Einkommen, etc., dann glauben wir, dass vorhandene Kinderwünsche eher realisiert werden.
Diese Rahmenbedingungen wollen wir mit unserer Politik verbessern.
Es ist eine Tatsache, dass in jenen europäischen Ländern, in denen eine gute Kinderbetreuungsinfrastruktur besteht sowie eine hohe Zahl an Frauen erwerbstätig ist, die Geburtenraten höher sind als in jenen Ländern, wo beides nicht der Fall ist (etwa Italien, Spanien, aber auch Österreich).
Irland ist hier eine Ausnahme, die hohe Geburtenrate dort ist eher mit katholisch geprägter äußerst konservativer und restriktiver Familienpolitik zu erklären, die für das übrige Europa sicher kein Vorbild sein kann.
Aber die Grünen behaupten nicht, dass ausschließlich eine Vollversorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen eine Erhöhung der Geburtenrate brächte.
Wir sagen: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, vor allem für Frauen - d.h. die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, genauso aber die Arbeitsmarktsituation, das Einkommen, etc., dann glauben wir, dass vorhandene Kinderwünsche eher realisiert werden.
Diese Rahmenbedingungen wollen wir mit unserer Politik verbessern.