Frauentag 2009 - und die Mütter?
Posted: 06.03.2009, 21:18
Leserbrief von Frau G.K., Kärnten
Gratisbetreuung ganztags für die Null (!) bis 6 Jährigen in Wien.
Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Man fragt sich, woher das viele Geld plötzlich kommt.
Noch mehr fragt frau sich, warum es den Müttern,
denen es ein Anliegen ist, ihre Kinder selbst zu erziehen, so vehement vorenthalten wird !?
Als Hausfrau und Vollzeitmutter fällt es schwer, Unverständnis und aufkeimenden Ärger zu ignorieren.
Trotz 90 Jahre Frauenwahlrecht werden wir Mütter nachhaltiger denn je der Wahl beraubt!
Kinderbetreuung ist nur etwas wert, wenn die zu betreuenden Kinder nicht die eigenen sind.
Eine Ganztagesbetreuung für ein Kleinkind kostet in Graz über 2000 Euro pro Kind und Monat, in Wien mehr.
Laut Frauenministerin Heinisch-Hosek darf Eltern kein Erziehungsgehalt gezahlt werden.
Es "wäre eine Diskriminierung jener Väter und Mütter,
die trotz Kindern einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen oder müssen" (
) - wunderbar.
Darum müssen unzählige Frauen, ob sie wollen oder nicht, ihre Kinder in die Betreuung geben.
Denn von nur einem Durchschnittsgehalt läßt sich eine Familie nicht erhalten. Prima.
Alle Steuerzahler kommen dafür auf.
Diese sicher teurere Variante ist in den Augen der Politik scheinbar die einzig denkbare.
Dass es moderne, gebildete, emanzipierte und aufgeschlossene Frauen gibt,
die nicht vor der Knechtschaft des Mannes bewahrt werden müssen
und in der langfristigen Betreuung und Erziehung ihrer Kinder eine - nicht zuletzt für die Gesellschaft -
wertvolle und erfüllende Tätigkeit sehen, paßt nicht ins Konzept.
Mütter sind entgegen dem landläufigen Image mündige Bürgerinnen.
Warum ist es nicht möglich, das Geld, das die öffentliche Hand für Fremdbetreuung aufwendet,
ihnen zukommen zu lasen?
Sie entscheiden, wie sie es verantwortlich einsetzen.
Die Hauptpersonen des Geschehens - die Kinder - werden am wenigsten gefragt.
Sie haben überhaupt keine Wahl.
Kinder sind jedoch keine Herdenwesen oder Nestflüchter.
Sie brauchen individuelle Zuwendung, Liebe und Betreuung - nicht nur in den ersten drei Jahren!
Wofür werden wir Frauen eigentlich gehalten - sollen wir wirklich Familien gründen und Kinder bekommen,
nur um sie gleich wieder abzugeben?
Sollen wir nur für künftige Steuerzahler sorgen?
(Vielleicht kommt auch mal jemand auf die Idee zu fragen,
wie Kinder, die nur als zu betreuende kleine Wesen angesehen werden,
einmal das Heer von uns alten Menschen versorgen werden, das es in einigen Jahren geben wird... )
90 Jahre Wahlrecht.
In Zeiten der Postmoderne sollte beides möglich sein:
anerkannte, finanziell gesicherte Familienarbeit als Beruf
und/oder Erwerbstätigkeit.
Davon würden langfristig alle profitieren.
Gratisbetreuung ganztags für die Null (!) bis 6 Jährigen in Wien.
Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Man fragt sich, woher das viele Geld plötzlich kommt.
Noch mehr fragt frau sich, warum es den Müttern,
denen es ein Anliegen ist, ihre Kinder selbst zu erziehen, so vehement vorenthalten wird !?
Als Hausfrau und Vollzeitmutter fällt es schwer, Unverständnis und aufkeimenden Ärger zu ignorieren.
Trotz 90 Jahre Frauenwahlrecht werden wir Mütter nachhaltiger denn je der Wahl beraubt!
Kinderbetreuung ist nur etwas wert, wenn die zu betreuenden Kinder nicht die eigenen sind.
Eine Ganztagesbetreuung für ein Kleinkind kostet in Graz über 2000 Euro pro Kind und Monat, in Wien mehr.
Laut Frauenministerin Heinisch-Hosek darf Eltern kein Erziehungsgehalt gezahlt werden.
Es "wäre eine Diskriminierung jener Väter und Mütter,
die trotz Kindern einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen oder müssen" (
Darum müssen unzählige Frauen, ob sie wollen oder nicht, ihre Kinder in die Betreuung geben.
Denn von nur einem Durchschnittsgehalt läßt sich eine Familie nicht erhalten. Prima.
Alle Steuerzahler kommen dafür auf.
Diese sicher teurere Variante ist in den Augen der Politik scheinbar die einzig denkbare.
Dass es moderne, gebildete, emanzipierte und aufgeschlossene Frauen gibt,
die nicht vor der Knechtschaft des Mannes bewahrt werden müssen
und in der langfristigen Betreuung und Erziehung ihrer Kinder eine - nicht zuletzt für die Gesellschaft -
wertvolle und erfüllende Tätigkeit sehen, paßt nicht ins Konzept.
Mütter sind entgegen dem landläufigen Image mündige Bürgerinnen.
Warum ist es nicht möglich, das Geld, das die öffentliche Hand für Fremdbetreuung aufwendet,
ihnen zukommen zu lasen?
Sie entscheiden, wie sie es verantwortlich einsetzen.
Die Hauptpersonen des Geschehens - die Kinder - werden am wenigsten gefragt.
Sie haben überhaupt keine Wahl.
Kinder sind jedoch keine Herdenwesen oder Nestflüchter.
Sie brauchen individuelle Zuwendung, Liebe und Betreuung - nicht nur in den ersten drei Jahren!
Wofür werden wir Frauen eigentlich gehalten - sollen wir wirklich Familien gründen und Kinder bekommen,
nur um sie gleich wieder abzugeben?
Sollen wir nur für künftige Steuerzahler sorgen?
(Vielleicht kommt auch mal jemand auf die Idee zu fragen,
wie Kinder, die nur als zu betreuende kleine Wesen angesehen werden,
einmal das Heer von uns alten Menschen versorgen werden, das es in einigen Jahren geben wird... )
90 Jahre Wahlrecht.
In Zeiten der Postmoderne sollte beides möglich sein:
Davon würden langfristig alle profitieren.