Presseinformation 20. August 2013
Bündnis [newtaburl=http://www.rettet-die-familie.de/]Rettet die Familie[/newtaburl]
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Elterndiskriminierung muss Top-Thema werden
Von der Wirtschaftslobby gesteuerte Studien gaukeln uns heute vor, Familien würden
vom Staat mit milliardenschwerer Förderung überhäuft. Tatsächlich wird ihnen ein
mehrfacher Betrag dessen entzogen, was anschließend als „Förderung“ wieder
zurückfließt. Eltern werden regelrecht ausgebeutet.
Ursache dafür ist vor allem, dass unser Rentenrecht die Absicherung des Alters, deren
Grundlage seit Menschengedenken die Erziehung eigener Kinder war, stattdessen an
Erwerbsarbeit gebunden hat. Seitdem wird Erwerbsarbeit doppelt (durch Lohn und
Rente) und Elternarbeit fast gar nicht mehr honoriert. Die Folge ist eine zunehmende
Verarmung von Eltern, die bei Mehr-Kind-Familien und bei Alleinerziehenden
besonders deutlich wird.
Dieses elternfeindliche Sozialsystem hat inzwischen die Grundlagen der Familie so
weit zerstört, dass ihre Erziehungs- und Existenzfähigkeit bedroht ist.
Als „Entlastung“ der Eltern werden von der Politik die Kinderkrippen, Ganztagskitas
und Ganztagsschulen angeboten. Dies bedeutet für die Eltern neue Gängelung und
Diskriminierung. Durch gezielte Desinformation wird der Eindruck vermittelt,
„professionelle“ Kindererziehung sei der „laienhaften“ Betreuung durch die Eltern
überlegen. Das Wohl der Kinder und die Wünsche der Eltern, die in großer Mehrheit
ihre Kinder auch heute noch selbst und gut erziehen können und wollen, werden
rücksichtslos wirklichkeitsfremden Ideologien und den Anforderungen der Wirtschaft
geopfert.
Eine falsch verstandene Gleichstellungspolitik suggeriert, dass Gleichberechtigung
nur durch Erwerbsarbeit zu erreichen sei. Dementsprechend wird Erziehungsarbeit
nur dann als Leistung anerkannt, wenn sie als Erwerbsarbeit durch Fremde und damit
nicht durch die Eltern erfolgt. Eltern wird eine Doppelbelastung zugemutet, statt die
„rush-hour des Lebens“ mit kleinen Kindern zu entzerren.
Wenn die Altersversorgung einer ganzen Generation auf die Leistung von deren
Kindern aufbaut, dann sind auch die Kosten der Kindererziehung von der ganzen
Generation zu tragen, ohne dass den Eltern vorgeschrieben wird, wie ihre Kinder zu
betreuen sind. Das Großziehen von Kindern darf nicht länger bestraft werden,
sondern ist wie andere Arbeit auch zu entlohnen.
Anders ist Gleichberechtigung der Eltern nicht möglich.
Anders ist Familie auf Dauer nicht lebensfähig.
Anders kann unser Sozialstaat nicht funktionieren.
Ohne Wertschätzung der Elternarbeit hat unsere Gesellschaft keine Zukunft.
Gleichberechtigung der Eltern heißt:
Solange der Kindernutzen durch die gesetzliche
Alterssicherung (Rente,Krankheitskosten, Pflege) vergesellschaftet
bleibt, ist Elternarbeit einer Erwerbsarbeit gleichzustellen und
ihrem Wert entsprechend zu honorieren.
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