Nahost, Migration, Religionsfreiheit, Familie, Gender....
Posted: 25.09.2015, 23:06
Hinweis aus [newtaburl=https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/09/24/dokument-der-ccee-zu-nahost-migration-religionsfreiheit-familie-gender/]Kreidfeuer[/newtaburl]
(Rom) Der Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hat am 16. September unter dem Vorsitz des ungarischen Primas, Peter Kardinal Erdö, in Jerusalem ein Dokument zur Flüchtlings- und Einwanderungsfrage, zur Gender-Ideologie und zur Lage im Nahen Osten verabschiedet, das sich wohltuend von der Vielzahl sentimentaler oder zweideutiger Stellungnahmen von Bischöfen unterscheidet, die allgemein dazu zu hören sind. …
… Die Bischöfe erinnern zudem daran, daß die Staaten „die Erstverantwortlichen für das soziale und wirtschaftliche Leben ihrer Völker sind“, was wohl besagen will, daß die Verantwortungsträger in den Staaten zuallererst dem Allgemeinwohl ihres Volkes verpflichtet sind. … Auch zur Einwanderungsfrage beweisen die Bischöfe der CCEE Mut, indem sie betonen, daß es zumindest widersprüchlich ist, ganze Regionen Afrikas und des Nahen Ostens zu destabilisieren, um dann zu beklagen, daß die Menschen aus diesen Gegenden flüchten, die chaotischer Gewalt ausgeliefert wurden. Deshalb fordert das CCEE-Schlußdokument dazu auf, „angemessene Maßnahme zu ergreifen, um die Gewalt zu stoppen und Frieden zu schaffen und die Entwicklung aller Völker zu fördern“. … „Der Frieden im Nahen Osten und in Nordafrika ist von vitaler Bedeutung für Europa“.
… Neu sind auch die Aussagen zur Religionsfreiheit, von der meist so getan wird, als sei sie nur außerhalb Europas bedroht. …
… Schließlich nahmen die Bischöfe bei ihrer Tagung in Jerusalem auch zur Familie Stellung. … „Die menschliche und christliche Schönheit“ der Familie wird als „universale Realität“, bestehend aus „Vater, Mutter und Kindern“ dargestellt und nicht als irgendein soziales Konstrukt. Doch nicht genug damit: „Die Kirche glaubt fest an die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie: Sie ist die entscheidende Grundzelle der Gesellschaft und auch der christlichen Gemeinschaft. Man kann nicht erkennen, weshalb unterschiedliche Formen des Zusammenlebens gleich behandelt werden sollen.“ Weder Zustimmung noch Verständnis für die Forderung nach Anerkennung einer „Homo-Ehe“ oder eingetragener Partnerschaften oder dergleichen mehr.
… „Die Kirche akzeptiert die ‚Gender-Theorie‘ nicht, weil sie Ausdruck einer Anthropologie ist, die der wahren und authentischen Bedeutung der menschlichen Person widerspricht.“ …
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HINWEISE:
[newtaburl=https://de.wikipedia.org/wiki/Rat_der_europ%C3%A4ischen_Bischofskonferenzen]CCEE[/newtaburl]
Rat der Europäischen Bischofskonferenzen
[newtaburl=http://www.katholisches.info/2015/09/24/einwanderung-gender-ideologie-und-bischofssynode-wenn-bischoefe-klartext-reden/]Einwanderung, Gender-Ideologie und Bischofssynode: Wenn Bischöfe Klartext reden[/newtaburl]
Originalartikel aus [newtaburl=http://www.katholisches.info/]www.katholisches.info[/newtaburl]
(Rom) Der Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hat am 16. September unter dem Vorsitz des ungarischen Primas, Peter Kardinal Erdö, in Jerusalem ein Dokument zur Flüchtlings- und Einwanderungsfrage, zur Gender-Ideologie und zur Lage im Nahen Osten verabschiedet, das sich wohltuend von der Vielzahl sentimentaler oder zweideutiger Stellungnahmen von Bischöfen unterscheidet, die allgemein dazu zu hören sind. …
… Die Bischöfe erinnern zudem daran, daß die Staaten „die Erstverantwortlichen für das soziale und wirtschaftliche Leben ihrer Völker sind“, was wohl besagen will, daß die Verantwortungsträger in den Staaten zuallererst dem Allgemeinwohl ihres Volkes verpflichtet sind. … Auch zur Einwanderungsfrage beweisen die Bischöfe der CCEE Mut, indem sie betonen, daß es zumindest widersprüchlich ist, ganze Regionen Afrikas und des Nahen Ostens zu destabilisieren, um dann zu beklagen, daß die Menschen aus diesen Gegenden flüchten, die chaotischer Gewalt ausgeliefert wurden. Deshalb fordert das CCEE-Schlußdokument dazu auf, „angemessene Maßnahme zu ergreifen, um die Gewalt zu stoppen und Frieden zu schaffen und die Entwicklung aller Völker zu fördern“. … „Der Frieden im Nahen Osten und in Nordafrika ist von vitaler Bedeutung für Europa“.
… Neu sind auch die Aussagen zur Religionsfreiheit, von der meist so getan wird, als sei sie nur außerhalb Europas bedroht. …
… Schließlich nahmen die Bischöfe bei ihrer Tagung in Jerusalem auch zur Familie Stellung. … „Die menschliche und christliche Schönheit“ der Familie wird als „universale Realität“, bestehend aus „Vater, Mutter und Kindern“ dargestellt und nicht als irgendein soziales Konstrukt. Doch nicht genug damit: „Die Kirche glaubt fest an die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie: Sie ist die entscheidende Grundzelle der Gesellschaft und auch der christlichen Gemeinschaft. Man kann nicht erkennen, weshalb unterschiedliche Formen des Zusammenlebens gleich behandelt werden sollen.“ Weder Zustimmung noch Verständnis für die Forderung nach Anerkennung einer „Homo-Ehe“ oder eingetragener Partnerschaften oder dergleichen mehr.
… „Die Kirche akzeptiert die ‚Gender-Theorie‘ nicht, weil sie Ausdruck einer Anthropologie ist, die der wahren und authentischen Bedeutung der menschlichen Person widerspricht.“ …
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HINWEISE:
[newtaburl=https://de.wikipedia.org/wiki/Rat_der_europ%C3%A4ischen_Bischofskonferenzen]CCEE[/newtaburl]
Rat der Europäischen Bischofskonferenzen
[newtaburl=http://www.katholisches.info/2015/09/24/einwanderung-gender-ideologie-und-bischofssynode-wenn-bischoefe-klartext-reden/]Einwanderung, Gender-Ideologie und Bischofssynode: Wenn Bischöfe Klartext reden[/newtaburl]
Originalartikel aus [newtaburl=http://www.katholisches.info/]www.katholisches.info[/newtaburl]