aus [newtaburl=https://www.andreas-unterberger.at/]"Andreas Unterberger"[/newtaburl]
Endgültig ins Absurd-Lächerliche abgestürzt ist der Wahlkampf, seit Medien und Linksparteien einen "Stenzel-Skandal" ausgerufen haben, der nun auch die ÖVP in Schnappatmung versetzt hat. Gewiss, Wahlkämpfe sind eine besonders hirnlose Zeit. Aber so schwachsinnig wie dieser war noch nie ein Wahlkampf.
Seitenweise könnte man wichtigere Themen aufzählen als eine Rede einer Wiener Oppositionspolitikerin, um die es in diesem Land gehen sollte und müsste. Aber eine offenbar endgültig irre gewordene politmediale Blase hält diesen "Skandal" für wichtiger als alles andere. Obwohl er in keiner Weise einer ist.
Die Fakten sprechen nämlich eine ganz andere Sprache.
Nun werden manche sagen: Aber in einem Verfassungsschutzbericht sind die Identitären als "rechtsextrem" bezeichnet worden. Solche Erwähnungen in einem öffentlichen Bericht sind jedoch ganz eindeutig unglaubliche Verletzungen aller rechtsstaatlichen Prinzipien. Denn:
- das Wort "rechtsextrem" ist juristisch nicht definiert, daher eigentlich nur eine Beschimpfung;
- das BVT nennt für diese Beschimpfung auch keinerlei nachvollziehbare Begründung;
- im BVT ist eine links-linke Referentin für diese Passagen zuständig, deren Motive klar sein dürften;
- es gibt keinerlei rechtliche Möglichkeiten, gegen solche Feme-artigen Verurteilungen aus dem Dunkel Einspruch zu erheben oder ein rechtsstaatliches Verfahren zur Klärung der Vorwürfe zu verlangen;
- etliche linke Medien wie der ORF verwenden ungeniert und ebenfalls ohne Beweis auch für Italiens Salvini oder Ungarns Orban diesen Ausdruck.
Ganz abgesehen von der aktuellen Groteske wäre es daher dringend notwendig, der Gesetzgeber würde das Wort "Extremist" sachlich definieren, will dieser Staat nicht kollektiv zum totalitären Irrenhaus nach Art von Orwells Schreckensdrama "1984" werden. Sonst kann jeder jeden als "Extremisten" bezeichnen. Bei dieser Definition muss zweifellos ein Aspekt im Zentrum stehen: "Anwendung von oder Aufruf zur Gewalt".
Sobald es eine präzise, einklagbare Definition gibt, würde freilich klar werden, dass sich insbesondere auch bei den jetzt so moralistisch hechelnden und heuchelnden Parteien etliche Personen befinden, die sich einmal extremistisch betätigt haben.
Sollte in einer solchen Extremismus-Definition aber auch etwas von "Aufruf zu Grundrechtsverletzungen" stehen, dann müsste sich neuerdings auch die ÖVP einige kritische Fragen stellen lassen. Denn wer einen unbescholtenen Verein einfach durch Anlassgesetze verbieten will, will damit das in Österreich seit mehr als 150 Jahren (mit 7 Jahren Unterbrechung) und in Europa seit der Menschenrechtskonvention geltende Grundrecht der Vereins- und Meinungsfreiheit brechen. Was einfach nur eine Schande ist.
PS: Ob ich die Identitären mag?
Nein, denn ich mag Aktionismus nicht (also die Stürmung fremder Veranstaltungen oder das Hissen von Transparenten auf fremden Gebäuden). Aber es ist widerlich und widerspricht total allen rechtsstaatlichen Gleichbehandlungspflichten, wenn einerseits der genauso gestrickte – und viel ältere – Aktionismus von "Greenpeace" und Konsorten nicht nur toleriert, sondern geradezu zur Ehre der Altäre erhoben wird. Und wenn andererseits der Aktionismus der Identitären als Megaverbrechen behandelt wird, das jeden zum Aussätzigen macht, der einem Identitären jemals die Hand gegeben hat.
Kommentare:
Wie mit den ID umgegangen wird, ist eine einzige Schande und zeigt wie heruntergekommen unser einstiges Österreich bereits ist. Anstatt diesen engagierten, wohlerzogenen, intelligenten jungen Menschen Gehör zu schenken, werden sie brutalst geächtet und regelrecht verfolgt. Als Ideal werden geistesschwache, respektlose und gewalttägige Gender-Zombies dargestellt, Antifanten bilden die Speerspitze, als artige Aposteln der Klimasekte kriegen sie auch noch den Heiligenschein umgehängt. Es wird alles ins Gegenteil verkehrt. Einfach teuflisch.
Ob ich die Identitären mag?
Schon, denn ich habe ein Herz für stigmatisierte, diskriminierte und verfolgte Minderheiten. Heutzutage sind es längst nicht mehr irgendwelche Moslems oder Kopftuchträgerinnen, die diskriminiert werden, sondern harmlose Leute, die nur das einfordern, was in der Vergangenheit eine Selbstverständlichkeit und politischer Mainstream waren.
Erinnern wir uns an Helmut Schmidt, der - damals bereits hochbetagt - von Maischberger interviewt wurde. Damals machte er erneut seinen Standpunkt klar, dass die massive Zuwanderung ein schwerer Fehler gewesen war, der bereits in den 60-iger Jahren mit den Assoziationsabkommen begangen wurde.
Die Identitären, die ja kein politisches Programm und nur die Migration mit ihren Folgen als Thema haben, vertreten in der Frage der Migration eine identische politische Haltung wie Helmut Schmidt.
Wenn nun ein Herr Sebastian Kurz die Identitären als widerlich bezeichnet, so sollte man ihn und alle anderen intellektuellen Tieffliegern in den Redaktionsstuben der Qualitätspostillen einmal fragen, ob sie auch den Herrn Helmut Schmidt als widerlich bezeichnen würden, der immerhin SPD-Mitglied und nebenbei Bundeskanzler war?
Die Adjektiv "widerlich" passt mittlerweile auf Sebastian Kurz viel besser als auf Martin Sellner. Erinnern wir uns, dass es S. Kurz war, der das Bild von Engelbert Dollfuß in den Klubräumen der ÖVP abhängen ließ. Das ist widerliche Geschichtsvergessenheit!
Wer seine Wurzeln abschlägt, hat keine Zukunft - und wie auch immer man zu Dollfuß steht: es war Dollfuß, der Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet hat und diesen Widerstand letztendlich mit seinem Leben bezahlt hat. Das sollte man einmal den Hrn. Kurz erklären, genauso wie man ihm die historische Bedeutung des Jahres 1683 erklären sollte.
Ich hätte vor Kurz den Hut gezogen, wenn er dem Aufruf von "Gedenken 1683" gefolgt und mitmarschiert wäre - und vielleicht noch eine Rede gehalten hätte, wie U. Stenzel das getan hat.
Die Tatsache, dass man der Befreiung Wiens von der zweiten Türkenbelagerung und damit der Rettung ganz Europas und der abendländischen Kultur offenbar nicht mehr gedenken darf, zeigt einmal mehr, dass Wien und ganz Europa die dritte Türkenbelagerung längst verloren haben; mit kräftiger Unterstützung trojanischer Esel aus den eigenen Reihen. Und ein Jan Sobieski 2.0 ist leider nicht in Sicht.
@AU: Uneingeschränkt **************************************!
Diese Stellungnahme gehört verbreitet, vor allem an jene, die noch immer in der ÖVP das geringere Übel sehen und gedenken, ihr bei der bevorstehenden Wahl ihre Stimme zu geben. Daß sich die FPÖ von der ÖVP weichklopfen läßt, ist aber nicht mehr zu verstehen. Vielleicht sollte man der FPÖ-Führung diesen Artikel unseres Blogmasters unter die Nase reiben.
Gleich wie gegenüber den Identitären ist das sog. "Rattengedicht" zu erwähnen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft nicht nur alle "Ermittlungen" eingestellt, sondern darüber hinaus auch noch dessen Unbedenklichkeit bescheinigt - weder rassistisch noch verhetzend (wer der deutschen Sprache mächtig ist, brauchte dafür keine Staatsanwaltschaft). Trotzdem verwenden Kurz und Edtstadlerin immer wieder diesen Begriff als Kampfbegriff gegen die FPÖ.
Spätestens jetzt sollte allen klar sein, daß es der ÖVP nicht mehr um die erwähnte Sache selbst geht, sondern ausschließlich um die Zersetzung ihrer willkürlichen Gegner (Identitäre, FPÖ etc.) durch Zersplitterung, Lähmung, Desorganisation und Isolierung. Was treibt sonst Kurz dazu, ein Identitärengesetz zu erlassen?
Das ist alles extrem besorgniserregend!
Man fühlt sich an die STASI-Richtlinie Nr. 1/1976 erinnert, wie man mit Abweichlern umgeht:
"Maßnahmen der Zersetzung sind auf die Ausnutzung und Verstärkung von Differenzen zwischen feindlich-negativen Kräften zu richten, durch die sie zersplittert, gelähmt, desorganisiert und isoliert und ihre feindlich-negativen Handlungen vorbeugend verhindert oder unterbunden werden."
https://www.youtube.com/watch?v=2ZnXFYTM_QA&t=1350