Kath.net am 19. Okt. 2007
Der Rummel um Eva Herman offenbart die gespannte geistige Situation in Deutschland – Mit Recht fürchtet die Mediendiktatur das Aufwachen der jahrzehntelang für dumm Verkauften - Ein Kommentar von Christa Meves.
München (www.kath.net/idea)
Klar, so lässt sich das gewissermaßen in einem Abwasch erledigen:
Eva Herman, diese Lachnummer der Journaille, und die deutschen Katholiken von Walter Mixa bis Hubert Gindert gleich mit nach dem Motto: „Ist mir aber was nicht lieb – weg damit ist mein Prinzip.“
Das Bedenkliche ist nur: Es handelt sich nicht um eine Petitesse. Es handelt sich auch erst recht nicht allein um eine grammatikalisch verunglückte Satzkonstruktion auf einer Pressekonferenz, die sich missdeuten lässt, wenn man Übles gegen eine Buchautorin im Sinn hat. Vielmehr lässt sich an dem spektakulären Rummel um die abgehalfterte Fernsehmoderatorin Eva Herman ablesen, wie zum Zerreißen gespannt die geistige Situation in unserem Land ist:
Auf der einen Seite die Dampfwalze einer seit 1969 das innere Aktionsfeld unserer Republik bestimmenden liberal-neomarxistischen feministischen Ideologie.
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