Vernichtung des heimischen Fischbestandes

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alwis
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Vernichtung des heimischen Fischbestandes

Post by alwis »

Ein Leserbrief von Dr. Josef Guggenberger, Bürgermeister von Berndorf

Wenn, wie in den Flachgauer Nachrichten vom 12. März nachzulesen, Fischotter, Kormorane und Fischreiher ungehindert unsere Fischteiche und Bäche leerfressen dürfen, weil sie gemäß EU-Richtlinie geschützt sind, stellt sich mir die Frage – warum ist das so? Sind die Grünbewegten im Europäischen Rat oder in der Europäischen Kommission wirklich so stark, dass sie derartige widernatürliche Regelungen so im Vorbeigehen durchsetzen können? Oder ist es vielleicht doch die Lobby der Wirtschaftswachstumsfetischisten, die dafür sorgt, daß ein guter Fisch nur der ist, der mit viel Aufwand in industriell geführten Fischmastanlagen produziert und dann tiefgefroren bei den Lebensmittelkonzernen gekauft werden kann? Also erst dann etwas wert ist, wenn er die ganze Wertschöpfungskette durchlaufen hat und zum Wachstum des Bruttoinlandsproduktes seinen Teil beigetragen hat!? Selbst das bisschen „Nahversorgung“ aus unseren Bächen und Fischteichen wird abgedreht, weil sie nicht am Markt stattfindet. Da werden dann etwas übermotivierte Grünbewegte an die Front geschickt, und merken nicht, dass sie damit das Geschäft einer kapitalkräftigen Minderheit erledigen.

Genauso wie bei der Kleinkindbetreuung.
Die ist auch nur dann etwas „wert“, wenn sie institutionalisiert, familienextern von „Professionistinnen“ in Krabbelgruppen etc. erledigt und damit auf den Markt ausgelagert wird.
Damit sich die Eltern das leisten können, werden diese Einrichtungen mit 1.000,-€ pro Kleinkind und Monat mit öffentlichen Mittel unterstützt.
Also: ratz, fatz zurück an den Arbeitsplatz, Geld verdienen, viel konsumieren, fest investieren damit der Rubel rollt und Wirtschaftswachstum stattfindet. In diesem Fall lassen sich linksbewegte Feministinnen an die Meinungsbildungsfront schicken, um das Geschäft der Kapitalbosse zu erledigen. Die lehnen sich genüsslich zurück und lachen sich ins Geldbörsenfäustchen und sehen zu, wie sich ihr Euro dreht und damit vermehrt. So weit, so schlecht.

Dr. Josef Guggenberger
Wiesenstraße 20
5165 Berndorf


Hinweise:

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