zu: “Verteilung stimmt nicht.” von 16.01.08
“Sozial, gerecht und sicher” lauteten BK Gusenbauers Schlüsselworte bei seiner Rede , anlässlich des 1.Jahrestages seiner Angelobung. Wohlstand in Ösrerreich soll gerecht verteilt werden – ein sehr begrüßenswerter Vorsatz. Wie werden sie denn das machen, unsere Politiker? Hier ein bisserl wegnehmen, dort ein bisserl dazugeben? Wie gewohnt – aber dieses Flickwerk hilft nicht wirklich.
Zum Wohlstand brauchen wir Vollbeschäftigung. Wir brauchen keine sozialen Almosen.
Die Einkommensschere der Männer und Frauen klafft weit auseinander. Das der Frauen ist klarerweise viel niedriger. Sie machen oft nur Teilzeit oder bleiben überhaupt zu Hause beim Kind oder den Kindern.
Es sind nicht die Frauen an sich, es sind die Mütter, die zu wenig oder gar kein Einkommen haben.
Frauen ohne Kind können einen Beruf voll ausfüllen. Für sie muss nur das Gesetz “Gleiche Arbeit, gleicher Lohn” angewendet werden. Wird eine Frau aber Mutter, so ist sie auf jeden Fall benachteiligt, sei es durch Doppelbelastung mit Familie und Beruf oder durch Einkommens- und Versicherungsverlust, bleibt sie beim Kind.
Lässt man die Mutter so im Regen stehen, weil es nicht in den gängigen Trend passt,dass sie sich fürs Kind entscheidet, verstößt man gegen das Selbstbestimmungsrecht, das jedem Menschen zusteht. Außerdem schadet man der Allgemeinheit, indem man Armut schafft und nicht Wohlstand.
Dr.Herta Herglotz,
8010 Graz