Agentur Schweiz. Stiftung für die Familie
Nr. 5/08 vom 5. Februar 2008
aus:
www.familieistzukunft.ch/mainpage.htm
„Marriage Week“ in zweiter Auflage
Vom 7. – 14. Februar 2008 findet in der Schweiz zum zweiten Mal eine nationale Woche für die Ehe, die „Marriage Week“, statt. Die Initiative wurde in allen vier Landesteilen lanciert und will Ehepaare inspirieren, bewusst in eine langfristige Beziehung zu investieren.
(SSF/PD/im.) „Wir wollen Ehepaare eine Woche pro Jahr daran erinnern, dass ihre Beziehung eine lebenslange Wirklichkeit werden kann“. Mit diesem einfachen Konzept will „Marriage Week“ die Ehepaare in unserem Land ermutigen, bewusst in ihre Beziehung zu inverstieren. Unternehmen, Organisationen, Kirchen und Privatpersonen werden aufgerufen, konkrete Angebote für Ehepaare zu machen mit dem Ziel, ihre Beziehung zu stärken. Die Angebote werden gemeinsam auf der Website marriageweek.ch publik gemacht.
Die „Marriage Week“ endet zwar am 14. Februar, dem Valentinstag. Sie appelliert aber nicht nur an die romantische Liebe, sondern gibt Anstösse zur Pflege der Freundschaft, zur Verbesserung der Kommunikation, zu einem Lebensstil der Vergebung und zum Spass zu Zweit. Ehepaare sollen einfach in irgendeiner Form während der Woche vor dem Valentinstag ihrer Ehe besondere Aufmerksamkeit schenken, so die Promotoren. Sie erinnern daran, dass die Ehe eine beliebte Institution bleibt und ihre Anzahl europaweit stetig zunehme. Etwa 85% der Jugendlichen sagten aus, dass sie gerne einmal heiraten und eine Familie gründen würden.
Die Marriage Week will bewusst machen, dass sich jede Woche mehr als 1’500 Leute eheliche Treue, Liebe und Gemeinschaft (nahezu 40'000 Heiraten/Jahr) versprechen. Ungefähr 3’400’000 Leute hätten sich für diesen Lebensstil entschieden. Die „Marriage Week“ vermittelt die Botschaft: Gemeinsam verbrachte Zeit ist wertvoll und wichtig. Eine langfristige Beziehung ist nicht Zufall, sondern braucht unsere bewusste Investition.
Ihren Ursprung hat die Marriage Week in Grossbritannien, wo sie bereiten Widerhall findet. 2005 wurde die Idee durch einen unabhängigen Verein in der Schweiz lanciert, wobei sie in der Westschweiz schon stärker Fuss gefasst hat als in der Deutschschweiz.
Weitere Infos: www.marriageweek.ch; [email protected].
Für Interviews steht der Berner Arzt und Kantonsrat Dr. Wilf Gasser zur Verfügung: 079 645 29 44.
Medienschaffenden stehen auch Photos aus dem „Marriage Week“ Photo-Shooting mit dem Extremsportler Mike Horn und seiner Frau Cathy zur freien Verfügung. Bestellung durch: [email protected].
Zitate von Prominenten, welche die Marriage Week unterstützen:
http://www.marriageweek.ch/index.php?op ... &Itemid=62
Verheiratet sein – der Unterschied
Juerg Opprecht, Eigentümer und Direktor des Fünfsterne-Hotels Lenkerhof in Lenk i.S., unterstützt die Marriage Week. Was sind seine Motive und persönlichen Erfahrungen im Blick auf Heiraten und das Leben als Ehepaar?
Herr Opprecht, was bedeutet Ihnen die Ehe persönlich?
Juerg Opprecht: Ich bin seit 33 Jahren verheiratet. In dieser Zeit haben meine Frau und ich Höhen und Tiefen erlebt. Stark gemacht haben uns vor allem die gemeinsam durchgestandenen Schwierigkeiten.
Weshalb sollten Paare, die sich lieben, nach Ihrer Meinung heiraten?
Wären wir nicht verheiratet gewesen, so hätten wir uns wohl längst getrennt. Aber wir sind vor 33 Jahren einen Bund eingegangen, wo wir uns versprochen haben, uns in guten und schwierigen Zeiten die Treue zu halten.
Was macht den Unterschied zu einer unverbindlicheren Partnerschaft aus?
Ein Bund macht verbindlich, und wir haben in gemeinsam durchgestandenen Schwierigkeiten festgestellt, dass wir als Duo stark sind. Das ebnet dann auch den Weg, um gute Zeiten doppelt geniessen zu können …
Was meinen Sie damit?
Eine gute Ehe muss proaktiv gepflegt werden, dass heisst, man muss immer etwas dafür tun, um sich und den Partner glücklich zu machen.
Wie sehen Sie die gesellschaftliche Bedeutung der Ehe?
Gesunde Ehen und Familien sind aber auch die Basis für eine gesunde Gesellschaft. Wir sollten deshalb die gesellschaftlichen Probleme an der Wurzel packen, und nicht bloss Symptombekämpfung machen.
Was ist Ihnen dabei besonders wichtig?
Eine gute Ehebeziehung verlangt auch Verzichtbereitschaft auf eigene Interessen und Vergebungsbereitschaft bei gemachten Fehlern, die ja uns allen unterlaufen.