Pro-Life-Information am 27. Februar 2008

neue Beiträge - aktuell
Post Reply
alwis
Site Admin
Posts: 1399
Joined: 28.08.2006, 08:49
Location: Österreich/Austria

Pro-Life-Information am 27. Februar 2008

Post by alwis »

Pro-Life-Information am 27. Februar 2008

www.jugend-fuer-das-leben.at

***************

1) Erst kommt die Abtreibung – dann die Frühgeburt. Dies belegt eine deutsche Studie
2) Kindstötungen als blutiges Erbe der DDR-Ideologie?
3) Brasilien: „Lebensschutz ist keine religiöse Frage
4) Großbritannien: Gesetzesentwurf zum Status des Embryo verlangt nach Intervention der Christen
5) Benedikt XVI. bekräftigt absolutes Nein der Kirche zu jeder Form von aktiver Sterbehilfe
6) Nach Belgien und Niederlande: Luxemburg erlaubt aktive Sterbehilfe
7) Kurz und bündig: Das PLI - Telegramm
8 ) TERMINE & SERVICE

***************

1) Erst kommt die Abtreibung – dann die Frühgeburt. Dies belegt eine deutsche Studie

Deutschland (24.02.2008, Welt online). Gut eine Millionen Schwangerschaften haben drei deutsche Universitäten für eine Gemeinschaftsstudie zum Thema Frühgeburten ausgewertet. Das Ergebnis ist alarmierend: Abtreibungen, Fehl- oder Totgeburten erhöhen bei nachfolgenden Schwangerschaften das Risiko für das Baby, zu früh zur Welt zu kommen.

Nach der Analyse der Universitäten Greifswald, Rostock und der TU München liegt die Frühgeborenenrate unvorbelasteter Mütter bei 7,6 Prozent. Nach einer erfolgten Abtreibung klettert sie jedoch auf 8,7, nach zwei und mehr Abbrüchen auf 10,1, nach zwei und mehr Fehlgeburten auf 14,1 und nach einer Totgeburt auf 18,3 Prozent. Die Mediziner werteten für ihre im Fachblatt „Geburtshilfe und Neonatologie“ veröffentlichte Studie gut eine Million Einlingsschwangerschaften der bundesweiten Perinatalerhebung von 1995 bis 2000 aus. Dabei verglichen sie über 800.000 nicht vorbelastete Mütter mit solchen, die eine oder mehrere Abtreibungen hinter sich (52.000), eine Fehlgeburt erlitten (117.000) oder ein totes Kind zur Welt gebracht hatten (3000).

Sie stellten fest, dass die Frühgeborenenrate und damit die Rate Neugeborener, die weniger als 2500 Gramm wogen, mit der Anzahl dieser vorausgegangenen Ereignisse stieg. Nach einer einzigen Abtreibung erhöhte sich das Risiko für eine Frühgeburt um zehn Prozent. Betroffen waren 46026 Mütter. Bei zwei und mehr Abtreibungen erhöhte sich das Risiko um 30 Prozent (6604 Mütter).

Nach einer vorausgegangenen Fehlgeburt erhöhte sich das Frühgeburtsrisiko um 20 Prozent (98393 Mütter), bei zwei und mehr Fehlgeburten sogar um 90 Prozent (19391 Mütter). Eine Totgeburt steigerte das Risiko um 140 Prozent, zwei und mehr Totgeburten um 310 Prozent (3396 Mütter).

Die Analyse bestätigt ältere Studien, unter anderem eine Auswertung von über 100.000 Geburten der Bayerischen Perinatalerhebung des Jahrgangs 1994. Auch dort hatte sich das Risiko analog zur steigenden Anzahl von Abtreibungen erhöht. Darüber hinaus hatten die Forscher damals festgestellt, dass das Risiko zu sehr frühen Frühgeburten wuchs.

Verdacht auf posttraumatische Wirkung

Unklar ist bislang, warum es zu dem erhöhten Risiko kommt. Bei den Abtreibungsmethoden handelte es sich in der aktuellen Analyse ganz überwiegend um operative Methoden. Eine Vermutung der Ärzte zielt daher auf deren „posttraumatische“ Wirkung: Der Gebärmutterhals könnte nach dessen mechanischer Erweiterung und Ausschabung Durchblutungsstörungen erlitten haben und die Gebärmutterschleimhaut beschädigt worden sein. Auch eine nachträgliche Infektion komme als Ursache in Betracht. Eine Studie aus dem Jahr 2004 konnte bei der Frühgeburtenrate keinen Unterschied ausmachen zwischen medikamentösen und chirurgischen Abbrüchen.

***

2) Kindstötungen als blutiges Erbe der DDR-Ideologie?

Sachsen-Anhalt (26.02.2008, Neues Volksblatt). Eine 22-Jährige ertränkt ihr Baby in der Badewanne. Die dritte Kindstötung binnen weniger Tage in Ostdeutschland hatte am Wochenende für Betroffenheit gesorgt – und jetzt auch für Empörung über einen CDU-Politiker, der in einem „Focus“-Interview auf eine tiefere Ursache dieser Tragödien hinweisen wollte: Die vielen Kindstötungen seien auch ein Erbe der DDR-Zeit, denn es gebe eine „leichtfertigere Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern“, findet der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer. Als früherer Chefarzt einer ostdeutschen Entbindungsstation kennt er freilich die Lage. Anscheinend sei die Tötung von Neugeborenen für manche ostdeutsche Frau „ein Mittel der Familienplanung“. SPD und Grüne forderten Böhmers Rücktritt, weil er ostdeutsche Frauen pauschal verunglimpfe. Auch aus der eigenen Partei gab es Kritik. Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer warf Böhmer vor, er rede Unsinn.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) nahm den Ministerpräsidenten dagegen in Schutz. Böhmer wisse, wie bedenkenlos in der DDR nicht selten die Abtreibungsmöglichkeit genutzt oder empfohlen wurde, um Probleme der Lebensplanung zu lösen, sagte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer. Böhmer selbst verteidigte sich gestern damit, dass seine Aussagen verkürzt wiedergegeben worden seien, wodurch ein nicht beabsichtigter Eindruck entstanden sei.

***************

3) Brasilien: „Lebensschutz ist keine religiöse Frage

Brasilien (26.02.2008, rv). Sobald sich in Brasilien der Straßenkarneval ausgetobt hat, kommt – in der Fastenzeit – die so genannte Kampagne der Brüderlichkeit. Brasiliens Oberhirten denken sich jedes Jahr ein Schwerpunktthema aus, um das die Fastenzeit kreist: die Rechte der Landlosen, das harte Leben der Indianer am Amazonas... Dieses Jahr geht es um den Lebensschutz. Und das, weil in ganz Lateinamerika immer mehr Linksregierungen die Dämme durchlöchern, die katholisch inspirierte Regime im Lauf der Jahrhunderte aufgeworfen haben.

„Das Leben ist doch bedroht, wo man nur hinsieht“, sagt Kardinal Odilo Scherer, der deutschstämmige Erzbischof von Sao Paolo. „Man sieht es doch oft nur noch unter Nützlichkeits-Kriterien, ohne an den Wert der Person zu denken. Die Kirche in Brasilien will die ganze Gesellschaft dazu bringen, doch mal in aller Ruhe über dieses Thema nachzudenken. Wir wollen keine Aggressionen gegen das menschliche Leben, also weder Abtreibung, Euthanasie noch Stammzell-Forschung an Embryonen.“

Vor allem das Thema Abtreibung ist in Brasilien akut. Zwar ist das Gesetz eindeutig: Abtreibung ist verboten. Dennoch steigt die Zahl der Abtreibungen seit Jahren immer weiter an. Ärzte schätzen, dass in Brasilien bereits jede dritte Schwangerschaft abgebrochen wird.

„Aber zu vielen Abtreibungen kommt es nur, weil das Kind jetzt vielleicht in einem nicht ganz idealen Zeitpunkt kommt, oder weil die Frau jetzt im Moment kein Kind will. Es gibt doch so viele Gründe, aus denen heutzutage abgetrieben wird: weil das gerade bequem ist, weil das auch für die Gesellschaft einfacher ist und für die Betroffenen. Aber das ist eine grobe Ungerechtigkeit gegen die Person, die da ihr Leben verliert – gegen den Embryo, das ungeborene Kind.“

Kardinal Scherer leugnet nicht, dass viele Frauen in großen Notlagen Abtreibung als letzten Ausweg sehen, und dass das für viele Frauen und Männer große Gewissensnöte bedeutet. Aber der Kardinal will doch am christlichen Traum vom Leben festhalten, am positiven Entwurf, der jeden zu seinem Recht kommen lassen will, auch den Allerungeschütztesten. Internationale Hilfsorganisationen weisen darauf hin, dass Brasilien trotz des Verbots eine der höchsten Abtreibungsraten der Welt hat: Nach Angaben des Gesundheitsministers rund 1,5 Millionen Eingriffe pro Jahr. Das Parlament debattiert derzeit über einen Gesetzesentwurf, der Abtreibung bis zur zwölften Woche erlauben soll. Bei Vergewaltigungen soll eine Obergrenze von maximal 20 Wochen gelten.

„Es geht hier nicht um eine rein religiöse Frage“, sagt Kardinal Scherer – „das geht alle an. Auch das Leben der Nichtchristen ist wichtig und muss in jeder Phase respektiert werden. Und auch, wer nicht an Gott glaubt, muss das Leben der anderen respektieren. Hier geht es nicht um Religion, sondern um Ethik. Es muss doch auch mal deutliche Worte für das Leben geben, wo heutzutage doch sonst alle dem vorzeitigen Abbrechen des Lebens das Wort reden...“

***************

4) Großbritannien: Gesetzesentwurf zum Status des Embryo verlangt nach Intervention der Christen

Appell von Kardinal Cormac Murphy-O´Connor

London (21.02.2008, ZENIT.org). Jetzt sei die Zeit für die Christen gekommen, sich direkt an das Parlament zu wenden, bekräftigte Kardinal Cormac Murphy-O´Connor, Erzbischof von Westminster, gestern, Mittwoch.

Ein aktueller Gesetzesentwurf sieht die Erlaubnis der Herstellung tier-menschlicher Hybriden und wesentliche Änderungen im Bereich der menschlichen Fortpflanzung vor. Das Papier hat bereits die Zustimmung des Oberhauses und soll in den nächsten Wochen im Unterhaus diskutiert werden.

Auch sind die Erweiterung der Forschungsmöglichkeiten am menschlichen Embryo sowie die Erlaubnis der Herstellung von tier-menschlichen Hybrid-Embryonen zu Forschungszwecken beabsichtigt. Der Passus, der das Bedürfnis eines In-Vitro-befruchteten Kindes nach einem Vater ausdrückt, wurde gestrichen. Außerdem wird allgemein eine weitere Liberalisierung hinsichtlich des Themas Abtreibung erwartet.

Viele Menschen aus den verschiedensten religiösen und weltanschaulichen Richtungen seien zutiefst besorgt angesichts der moralischen Fragen, die das geplante Gesetz aufwerfe, so Murphy-O´Connor. Es sei an der Zeit, die Stimme zu erheben.

Die Bischofskonferenz von England und Wales formuliert in einem Rundbrief an alle Pfarren ihre Bedenken. So viele Menschen wie nur möglich sollten sich schriftlich oder noch besser persönlich an ihre Abgeordneten zum Parlament wenden und ihre tiefe Besorgnis kundtun.

Die Fastenzeit ermutige uns zu einem neuen Engagement als Christen und zum Dienst am Evangelium in der Welt, erklärte Kardinal Murphy-O’Connor. Dabei gehe es nicht nur um ein persönliches Zeugnis, sondern um unseren Beitrag als Bürger und Glieder der Gesellschaft zum Schutz der menschlichen Würde.

***************

5) Benedikt XVI. bekräftigt absolutes Nein der Kirche zu jeder Form von aktiver Sterbehilfe

Ansprache zur Eröffnung einer Studientagung der Päpstlichen Akademie für das Leben

Rom (25.02.2008, ZENIT.org). Heute, am 25. Februar, hat im Vatikan die internationale Studientagung zum Thema: „An der Seite des unheilbar kranken und sterbenden Menschen: ethische und praktische Leitlinien“ begonnen. An der zweitägigen Begegnung nehmen insgesamt 520 Ärzte, Philosophen, Theologen und Juristen aus mehr als 30 Ländern teil. Aus Deutschland sind der katholische Philosoph Robert Spaemann, der Staatsrechtler Wolfram Höfling und der Arzt Manfred Lütz vertreten.

In seiner Ansprache zur Eröffnung des Kongresses verwies der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, auf den „wachsenden Druck“, der auf die aktive Sterbehilfe abziele. In den Niederlanden, in Belgien, Dänemark und im US-Bundesstaat Oregon sei es zu einem „Dammbruch“ gekommen, womit auch in anderen Ländern eine Legalisierung von Praktiken der Euthanasie zu befürchten sei.

Bischof Sgreccia bedauerte eine wachsende „Kultur des Alleinlassens von Sterbenden“ und einer damit verbundenen Herabminderung ihrer Würde, und sprach eine Warnung gegenüber „zweideutigen Mystifikationen und Pseudo-Rechtfertigungen“ im Bereich der Sterbebegleitung aus.

Zu Beginn der Arbeiten wurden die Kongressteilnehmer von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen. In seiner Ansprache betonte der Papst erneut die absolute Notwendigkeit des Schutzes des sterbenden Lebens sowie ein klares und absolutes Nein der Kirche zu jeder Form von aktiver Sterbehilfe.

Es sei Aufgabe der ganzen Gesellschaft und insbesondere der mit der Medizin verbundenen Sektoren, die Solidarität der Liebe, die Wahrung und die Achtung des menschlichen Lebens in jedem Augenblick seiner Entwicklung auszudrücken. Dies gelte insbesondere für das leidende und das sterbende Leben, so der Papst.

Benedikt XVI. forderte von allen Einrichtungen der Zivilgesellschaft die Achtung des Lebens und der Würde des schwer kranken oder sterbenden Patienten. Dazu müsse konkret die notwendige Unterstützung durch Therapien und angemessene ärztliche Eingriffe sichergestellt werden, die nach den Kriterien der medizinischen Proportionalität anzuwenden seien. Es sei stets die moralische Pflicht zu beachten, Fürsorge für das Erhalten des Lebens zu tragen. Zu den mit schweren Risiken verbundenen oder außerordentlichen Therapien erklärte der Papst, dass diese moralisch erlaubt, aber fakultativ seien.

Der Heilige Vater zitierte seine zweite Enzyklika Spe salvi, in der er festhält: „Das Maß der Humanität bestimmt sich ganz wesentlich im Verhältnis zum Leid und zum Leidenden. Das gilt für den einzelnen wie für die Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die die Leidenden nicht annehmen und nicht im Mit-leiden helfen kann, Leid auch von innen zu teilen und zu tragen, ist eine grausame und inhumane Gesellschaft“ (38 ).

„In einer komplexen und stark von den Dynamiken der Produktivität und den Bedürfnissen der Wirtschaft beeinflussten Gesellschaft laufen die schwachen Menschen und die ärmeren Familien in Momenten wirtschaftlicher Nöte und der Krankheit Gefahr, überrannt zu werden“, so der Papst. In den großen Städten würden alte und allein stehende Menschen immer häufiger alleine gelassen, sogar dann, wenn sie krank seien oder im Sterben lägen.

In solchen Situationen werde häufig – insbesondere dann, wenn sich ein utilitaristisches Menschenbild einschleiche - auf Euthanasie gedrängt. Hier seien Zivilgesellschaft und die Gemeinschaft der Gläubigen gefordert, dass alle nicht nur würdig und verantwortlich, sondern auch in Zeiten der Prüfung und des Todes unter den Zeichen wahrer Brüderlichkeit und Solidarität leben könnten.

Quelle: http://www.zenit.org/article-14556?l=german

***************

6) Nach Belgien und Niederlande: Luxemburg erlaubt aktive Sterbehilfe

Luxemburg / Dortmund (23.02.2008, ALfA). In Luxemburg ist künftig als drittes Land der Welt nach den Niederlanden und Belgien die aktive Sterbehilfe erlaubt. Das Parlament hat dazu am 19. Februar mit knapper Mehrheit von 30 Ja- zu 26 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen ein entsprechendes Gesetz beschlossen. Bei der Abstimmung waren die Abgeordneten nur ihrem Gewissen, nicht ihrer Fraktion verpflichtet. Laut dem Gesetz darf ein Arzt einem Patienten künftig straffrei aktive Sterbehilfe oder Beihilfe zum Selbstmord leisten. Voraussetzung ist, dass der Patient unheilbar krank ist und unerträglich leidet, freiwillig, überlegt und wiederholt schriftlich den Willen zur Lebensbeendigung bekundet. Dies gilt auch für 16- bis 18-Jährige, wobei hier ihre Eltern zustimmen müssen. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss nun der Staatsrat die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes prüfen. Experten gehen jedoch davon aus, dass dem nichts entgegensteht.

Unmittelbar vor dem Sterbehilfegesetz verabschiedete das luxemburgische Parlament ein Gesetz zur Palliativmedizin, das einen Ausbau der Palliativversorgung für eine lindernde Behandlung und Begleitung bis zum Tod vorsieht. Zudem soll der Arzt künftig keine Verpflichtung mehr haben, mit allen Mitteln das Leben des Patienten zu verlängern.

Scharfe Kritik an den Gesetzesbeschlüssen kam von der Deutschen Hospiz Stiftung. Sie warnte in einer Pressemitteilung vom 20. Februar davor, dass es ein äußerst fatales Signal sei, wenn Töten und Begleiten in einen Topf geworfen werden. Hier werde der Öffentlichkeit suggeriert, dass es keinen Unterschied zwischen Töten und Begleiten gibt. Aktive Sterbehilfe beziehungsweise ärztlich assistierter Suizid und ein Recht auf palliative Versorgung haben rein gar nichts miteinander zu tun, erklärte Eugen Brysch, Geschäftsführer der Deutschen Hospiz Stiftung. Die Tatsache, dass bei der Abstimmung im Parlament aktive Sterbehilfe und ärztlich assistierter Suizid mit der Palliativmedizin verbunden wurden zeige, dass letztere als Weichspüler für das Töten herhalten muss. Es sei zwar absolut zu begrüßen, dass nun jeder Luxemburger einen gesetzlichen Anspruch auf Palliativmedizin im Falle einer fortgeschrittenen oder finalen Krankheit hat und dass die Wirksamkeit einer Patientenverfügung gesetzlich gestärkt wird. Doch im gleichen Atemzug die Straffreiheit bei aktiver Sterbehilfe und ärztlich assistiertem Suizid zu garantieren, sei absurd. Denn straflose aktive Sterbehilfe beziehungsweise ärztliche Suizidhilfe bedeuten nicht eine Ergänzung oder Fortführung von Sterbebegleitung, sondern die Entsolidarisierung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Sie sind in keiner Weise eine Alternative zu guter Schmerzmedizin und professioneller Begleitung bis zum Tod, so Brysch.

***************

7) Kurz und bündig: Das PLI - Telegramm

Britische Ärzte ließen 66 Babys sterben, die Abtreibung überlebten

London (21.02.2008, www.kath.net / LifeSiteNews.com). Grausame Details zum Thema Abtreibung gab jetzt die britische Regierung bekannt: Mindestens 66 Babys haben im Jahr 2005 in Großbritannien eine Abtreibung überlebt, wurden jedoch medizinisch nicht versorgt, sodass sie starben.
Die Babys wurden nach der Abtreibung beiseite gelegt. Die Hälfte von ihnen überlebte eine Stunde lang, die andere Hälfte überlebte länger als eine Stunde, und ein Baby sogar zehn Stunden. Sechzehn Babys waren 22 Wochen alt oder älter, die anderen 50 Babys waren jünger.

Lesen Sie mehr auf: http://www.kath.net/detail.php?id=19111

***************

8 ) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

+++

Ostern 2008 in Rom mit Jugend für das Leben – bereits ausgebucht!

Wann: 18 . März 2008 abends bis 24. März 2008 in der Nacht, ab Linz

Geistliche Begleitung: durch Priester der Geistlichen Familie “Das Werk“ Mitfeier der Osterliturgie und Besichtigung von Sehenswürdigkeiten Kosten (Bus & Doppel- oder Dreibettzimmer): 300 Euro für Erwachsene, 280 Euro für Jugendliche, Familienrabatt nach Vereinbarung möglich

Anmeldung: [email protected] oder 0664/3420804

+++

Grundkurs 2 - Natürliche Empfängnisregelung

Info: Anmeldung und Auskunft bei: Dr. Roman und Mag. Helga Prühlinger, 0650/9721510, [email protected], Kosten für Kursunterlagen
Wer: Institut für natürliche Empfängnisregelung
Wo: Institut St. Justinus, Herrenstraße 29 / 3. Stock, 4020 Linz
Wann: Infoabend: Mo. 7. April 2008, Kursabende: 14., 21. und 28. April, jeweils um 19 Uhr

+++

Gender Mainstreaming - Wo stehst Du im Strom der Zeit?

Info: Vortragende: Gabriele Kuby (68er-Revolutionärin, Schriftstellerin)

Wer: Jugend für das Leben Wien und KHG Wien Wann Mittwoch, 23. April 2008, 20 Uhr, ab 21.30 Uhr Culture of Life - Party
Wo: Cafeteria KHG, Ebendorferstraße 8, 1010 Wien. U2 Schottentor

+++

Almwoche in Osttirol

Info: mit P. Bernhard Kaufmann, FSSP

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 5. bis 12. Juli 2008
Wo: Oberstalleralm in Innervillgraten
Anmeldung unter: [email protected], 0664/3420804. Es gibt nur wenige Plätze. Bitte bald anmelden

+++

Pro Life Marsch und Aktion Gute Hoffnung 08 – Salzburg bis Innsbruck

Infos: Für Essen und Unterkunft ist gesorgt. Für die Übernachtungen brauchst du Schlafsack und Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug mitgeführt.
Kosten: 5 € pro Tag, 25 € pro Woche, 40 € für zwei Wochen

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 16. bis 30. August 2008
Wo: von Salzburg bis Innsbruck
Anmeldung unter: 0664/3420804 oder [email protected]

+++

IHRE SPENDE ändert das Schicksal ungeborener Kinder Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung einer Kultur des Lebens!
Spendenkonto: http://www.youthforlife.net/Spenden.php

NACHRICHTENDIENST
Viele Artikel unserer PLI sind gekürzt. Sie wollen Hintergrundwissen zu einem bestimmten Bericht? Kein Problem! Schreiben Sie uns ein Mail unter [email protected] mit dem Datum des Newsletters und dem gewünschten Thema, wir senden Ihnen die Originalartikel in voller Länge zu. Zum Abmelden der PLI senden Sie uns ein Retourmail mit dem Betreff: Abmeldung. Für alle Links unseres Newsletters gilt der Haftungsausschluß der Homepage: http://www.youthforlife.net/linkster.php

LEBENSSCHUTZ - SHOP
Bei uns können sie exklusiv die Lebensschutz-CD Save the Humans oder auch weitere Bücher, CDs, Videos oder andere fachspezifischen Materialien zum Thema Lebensschutz bestellen. Besuchen Sie uns in unserem online-shop und informieren Sie sich über Basiswissen und aktuelle Literatur: http://www.youthforlife.net/Shop

___________________________________
>From the desk of:
JUGEND FÜR DAS LEBEN

Redaktion: Mag. Monika Deak
A-4020 Linz, Starhembergstraße 66/20
Telefon: +43 - 664 - 34 20 804
Fax: +43 - 732 - 78 81 16
Mail: [email protected]
______________________________________

http://www.youthforlife.net
Post Reply