Irlands Nein - eine Chance für ein Europa der Völker

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alwis
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Irlands Nein - eine Chance für ein Europa der Völker

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Mölzer: Irlands Nein - eine Chance für ein Europa der Völker und Bürger

Freitag der 13. als Glückstag - Gegen jede EU-Diskriminierung
Irlands


Höchst erfreut über die voraussichtliche Ablehnung des Vertrags von Lissabon bei der gestrigen Volksabstimmung in Irland zeigte sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer.
"Jetzt, nachdem bei der Auszählung der Stimmen immer deutlicher wird, dass die Iren diesem Vertragsmachwerk einer selbstherrlichen politischen Pseudo-Elite eine Abfuhr erteilt haben,
wird der heutige Freitag der 13. zu einem Glückstag für Europa.
Denn das Nein der Iren ist die große Chance für ein anderes Europa, für ein Europa der Völker und Bürger", betonte Mölzer.

Eindringlich warnte der freiheitliche EU-Mandatar die Brüsseler Polit-Nomenklatura davor,
die Entscheidung der Iren nicht zu respektieren bzw. eine Bestrafungsaktion gegen Dublin zu setzen.
"Dies wäre nichts anderes als eine brutale Vergewaltigung des Wählerwillens der Iren.
Und hätte es in anderen Mitgliedstaaten eine Volksabstimmung über den Lissabon-Vertrag gegeben,
so wären auch diese wahrscheinlich negativ ausgegangen.
Daher ist der Ratifizierungsprozeß unverzüglich abzubrechen", erklärte Mölzer.

Kein Verständnis für die Gruselpropaganda in Brüssel

Überhaupt kein Verständnis zeigte Mölzer für die nun beginnende Gruselpropaganda in Brüssel:

Das Nein der Iren ist keine Tragödie, sondern ganz im Gegenteil die große Chance für ein anderes Europa.
Die Bürger quer durch Europa wollen nicht, dass die Nationalstaaten zu EU-Provinzen degradiert werden, deren Status an jenen der früheren Sowjetrepubliken erinnert.

Die Bürger wünschen sich an Stelle des zentralistischen Gebildes,
welches durch EU-Verfassung und Lissabon-Vertrag geschaffen werden sollte,
einen Verbund freier und souveräner Staaten, in dem auf der Grundlage der Gleichberechtigung zusammengearbeitet wird.
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