Wiener Zeitung - Die Macht der Hormone
Auch wenn es Feministinnen nicht gerne hören –
viele Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind angeboren, und nicht etwa sozial produziert
Die Macht der Hormone
von Ruth Pauli
Noch klingen uns die Hymnen zum 100. Geburtstag der Großmutter des Feminismus in den Ohren.
Simone de Beauvoirs Diktum
"Man wird nicht als Frau geboren, man wird es"
ist zum unantastbaren Evangelium der gleichberechtigten Gesellschaft geworden.
Doch die Zeichen stehen auf Sturm – für Herbst ist die Übersetzung eines amerikanischen Buches angekündigt, das alles auf den Kopf stellt:
"The Sexual Paradox",
das im Internet bereits heftige Diskussionswellen schlägt.
Falsch, sagt darin nämlich Susan Pinker:
Man wird als Frau geboren, denn schon im Mutterleib setzt der Ansturm von Hormonen völlig unterschiedllich auf das Gehirn ein und das bewirkt, dass frau von Geburt an anders ist als mann.
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