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KINDERBETREUUNGSGELD DIREKT DEN MÜTTER GEBEN!

Posted: 23.01.2009, 20:25
by Gast
Martha Zethofer Landesobfrau OÖ

Betrifft: KINDERBETREUUNGSGELD DIREKT DEN MÜTTER GEBEN!




Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!



Vielen Dank, dass Sie sich für die Familien einsetzen und den Kindergartenbesuch finanzieren wollen.

Bei Familien, die außerfamiliäre Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, führt das zu einer spürbaren finanziellen Entlastung.
In Familien mit mehreren Kindern ist die Mutter häufig daheim, weil auch Schulkinder im Haushalt leben.
Diese Mütter, die ihre Kinder selbst erziehen, werden leider nicht gefördert,
obwohl sie der Gesellschaft die meisten zukünftigen Arbeitskräfte, Konsumenten, Steuer- und Pensionszahler schenken.

Wir ersuchen Sie daher, das Geld für die Kosten der Kindergärten bzw. Krabbelstuben den Müttern selbst zu geben.
Diese können dann wählen, ob sie das Geld für außerhäusliche oder eigene Erziehung Ihrer Kinder verwenden wollen.
Auch alleinerziehenden Müttern wäre damit sehr geholfen.

In unserer Partei gibt es schon seit 2007 den Vorschlag, der Mutter für ihre Erziehungsleistung ein entsprechendes Gehalt zu bezahlen. Dadurch würden auch viele Arbeitsplätze von Müttern frei, die nur aus finanziellen Gründen arbeiten müssen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Anregung für eine bessere Zukunft gedient zu haben.



Mit freundlichen Grüßen

Martha Zethofer
Landesobfrau
Die Christen OÖ


Kontaktadresse: Martha Zethofer, Die Christen OÖ, [email protected], Tel. 0650-4184300
Das Neueste über „Die Christen“ finden Sie unter [newtaburl=http://diechristen.4u.gd/]Die Christen - Leben.Werte.Zukunft[/newtaburl]

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Muttergehalt - Leserbrief in den OÖN vom 23.1.09
http://www.nachrichten.at/nachrichten/m ... 1086,99061



Gratiskindergarten, vielleicht auch noch die Krabbelstube gratis, das Essen auch. Wer unterstützt Mütter, die ihre Kinder zu Hause verpflegen, betreuen und für sie da sind? Es wäre sicher eine der besten Betreuungsformen für unsere Kinder. Ein Muttergehalt wäre allemal angebracht – Mütter hätten so Entscheidungsfreiheit zwischen Beruf oder Familie.

Für den Beruf Mutter wäre dies eine große Wertschätzung, wo er doch sicher einer der anspruchvollsten und schönsten Berufe auf der Welt ist. Wir Mütter sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und unsere Kleinkinder selbst zu Hause zu erziehen und zu betreuen, aber wir bitten euch, unterstützt auch uns.

Maria Gahleitner,

Herzogsdorf
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Krabbelstuben - Leserbrief in den OÖN vom 23.1.09
http://www.nachrichten.at/nachrichten/m ... 1086,99090


Schon lange mache ich mir Gedanken zum Thema „Kindergärten und Krabbelstuben“. Besonders was Letztere betrifft, möchte ich meine Bedenken mitteilen: Krabbelstuben sind gedacht für Kinder unter drei Jahren. Also für Kinder, die, so glaube ich, am Besten bei ihrer Mutter aufgehoben wären. Das wird zwar in manchen Fällen nicht möglich sein, aber dass dem Volk nahezu eingeredet wird, seine Kleinstkinder in Krabbelstuben abzugeben, das ist ungeheuerlich. Es geht immer um die Selbstverwirklichung der Frauen – wer aber macht sich Gedanken um das Wohl und die Zukunft der abgegebenen Kinder? Ich glaube, die beste Betreuungskraft kann die Mutterliebe nicht ersetzen, die ein Kind besonders in den ersten drei Lebensjahren braucht.

Wäre es nicht zielführend, die Mütter finanziell zu unterstützen, damit diese selbst ihre kleinen Kinder großziehen können. Vielleicht würden dann in Österreich wieder mehr Kinder geboren. Natürlich soll jede Frau entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten will. Es ist aber meines Erachtens nicht einzusehen, dass eine Mutter, die persönlich für ihre Kinder sorgt, heutzutage gesellschaftlich abgewertet ist, und vom Staat Österreich keinerlei Unterstützung erhält.

Ich habe selber drei Kinder großgezogen und weiß wovon ich spreche – keines meiner Kinder ist drogensüchtig oder alkoholabhängig geworden. Alle drei sind Pensionsbeitragszahler für die jetzigen Pensionsbezieher. Vielleicht ist die stark gestiegene Kinder- und Jugendkriminalität auch eine Folge davon, dass die Mütter und auch die Väter in zahlreichen Fällen nicht mehr wirklich für ihre Kinder da sind.

Rosemarie Daxner,
Wels