Pro-Life-Information am 27. Februar 2009
Liebe Freunde des Lebens,
die Salzburger Landtagswahl 2009 steht unmittelbar bevor.
Nach unserer Aussendung an 90.000 Salzburger Haushalte haben sich viele Menschen bei uns bedankt
und einige haben uns sogar geschrieben, dass sie jetzt sicher nicht mehr die SPÖ wählen werden.
Nun ist noch unser Gebet gefragt. Bitte betet mit uns für einen guten Wahlausgang im Land Salzburg,
damit in der Abtreibungsstation in den Salzburger Landeskliniken künftig keine unschuldigen Ungeborenen mehr den Tod finden.
Mit freundlichen Grüßen,
Monika Deak
http://www.jugend-fuer-das-leben.at
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1) Lebensfeindliche Politik ist der falsche Weg. Norbert Steinacher formuliert einen offenen Brief an die Salzburger Landeshauptfrau
2) Lias Rede zum Thema Abtreibung geht um die Welt.
Die 12jährige Kanadierin gewann mit ihrer herausragenden Rede den Wettbewerb an ihrer Schule und rüttelt weltweit viele Menschen wach
3) Spanien: Bischöfe kritisieren Abtreibung
4) Benedikt XVI. warnt vor neuen Formen der Eugenik
5) Indien: Bischöfe verurteilen Euthanasie
6) Rückzug nach öffentlichem Druck: Kusch will keine weitere Suizidbegleitung durchführen
7) TERMINE & SERVICE
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1) Lebensfeindliche Politik ist der falsche Weg. Norbert Steinacher formuliert einen offenen Brief an die Salzburger Landeshauptfrau
Salzburg/Linz (27.02.2009, JfdL-nos). Heute versandte Norbert Steinachers, Vorsitzender von Jugend für das Leben, per Email einen offenen Brief an die Salzburger Landeshauptfrau, der auch an die Abgeordneten des Salzburger Landtags sowie dreizehn Salzburger Medien ergangen ist.
Hier können Sie den gesamten Brief an die Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller lesen:
Sehr geehrte Frau Mag. Burgstaller, sehr geehrte Frau Landeshauptfrau,
In den vergangenen Tagen erhielten 90.000 Haushalte im Bundesland Salzburg eine Postwurfsendung mit dem Aufruf,
am 1. März nicht die SPÖ zu wählen.
Dieser Widerstand gegen Ihre Politik hat in Salzburg viele Diskussionen ausgelöst.
Leider haben Sie, Frau Burgstaller, die vorgebrachten Anliegen der ungeborenen Kinder und ihrer Mütter mit keiner Silbe aufgegriffen.
Bedeuten Ihnen Ihre Kinder denn gar nichts, Frau Landesmutter?
Vielleicht spüren Sie insgeheim, dass Ihre lebensfeindliche Politik der falsche Weg ist?
Ist Ihr Schweigen das Zeichen der Angst, vor den Wählern das wahre Gesicht zeigen zu müssen?
Ihre Parteigenossin Frau LAbg. Margit Pfatschbacher hat unserem Verein am 21. Februar einen Brief voller Vorwürfe zukommen lassen,
in dem sie sich mit keinem einzigen Wort bemüht, wenigstens den Anschein einer Sorge um die ungeborenen Kinder aufkommen zu lassen.
Lassen Sie mich kurz Stellung nehmen, warum der Widerstand gegen Ihre Politik aus unserer Sicht so wichtig ist.
Die abgetriebenen Kinder fehlen in unserer Gesellschaft. Auch Ihnen, Frau Landeshauptfrau, fehlen die Kinder, die abgetrieben wurden.
Sie selbst haben gesagt: Jede Abtreibung ist eine zu viel!
Wir alle wissen um die Not von Frauen, die sich im Schwangerschaftskonflikt befinden.
Es werden so viele Hilfsmaßnahmen angeboten, die sowohl der betroffenen Frau als auch dem Kind ein selbst bestimmtes Leben ermöglichen.
Eine Abtreibungsstation ist eben das falsche Signal:
Es wird eine Lösung in den Raum gestellt, die keine ist.
Durch Abtreibung werden finanzielle oder psychische Belastungen nicht gelöst. Im Gegenteil:
Die Probleme werden gemieden und Frauen in Not werden allein gelassen, obwohl sie hören möchten, dass eine Schwangerschaft etwas Schönes und keine Krankheit ist.
Sie möchten hören, dass sich eine Schwangerschaft lohnt, weil es schön ist Leben zu schenken.
Sie möchten hören, dass Probleme lösbar sind. Insbesondere Väter müssen stärker in die Pflicht genommen werden.
Gerade für junge Männer ist die Existenz einer Abtreibungsstation eine Ausrede, um sich vor ihrer Verantwortung als Väter zu drücken.
Aber ich bin mir sicher, dass auch Sie, Frau Burgstaller, tief in ihrem Herzen keiner Frau eine Abtreibung wünschen,
dass Sie gerne jeden Schwangerschaftskonflikt so lösen würden, dass Mutter und Kind selbst bestimmt leben können.
Aus langer Erfahrung weiß ich, dass es im Interesse der ganzen Gesellschaft und aller Frauen ist, wenn schwangere Frauen in Notsituationen konkrete Hilfe bekommen. Finanzielle Direkthilfen, psychologische und rechtliche Beratung, persönliche Unterstützung, Vermittlung von Kinderbetreuung (z.B. Pflegefamilien) und vieles andere mehr sind die Mittel, die den Weg für das Leben möglich machen. Glauben Sie mir, Frau Burgstaller, eine schwangere Frau wünscht sich nichts mehr, als jemanden, der sie an die Hand nimmt, ihr in die Augen schaut und spricht: Es ist schön, dass Du schwanger bist!
Vielleicht ist es an der Zeit, die Abtreibungsstation in Salzburg wieder zu schließen.
In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Norbert Steinacher
Vorsitzender von Jugend für das Leben
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2) Lias Rede zum Thema Abtreibung geht um die Welt. Die 12jährige Kanadierin gewann mit ihrer herausragenden Rede den Wettbewerb an ihrer Schule und rüttelt weltweit viele Menschen wach
Toronto (27.02.2009, JfdL-md). Mit ihrer Rede zum Thema Abtreibung gewann die 12jährige Lia aus Toronto in Kanada den Redewettbewerb an ihrer Schule und einen weiteren Wettstreit. Ihre Lehrerin war gegen das Thema Abtreibung und Lias Rede verursachte eine große Kontroverse an ihrer Schule. Inzwischen wurde das Video ihrer Rede auf dem Internetportal Youtube bereits 417.739 Mal betrachtet.
Lias Rede beginnt mit den folgenden Worten: „Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen erklärte, dass in diesem Augenblick jemand ‘wählt’, ob Sie leben oder sterben sollen? Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen erklärte, dass diese Wahl nicht auf dem gründet, was Sie tun oder nicht tun könnten, was Sie in der Vergangenheit getan haben oder was Sie in der Zukunft tun würden? Und was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen erklärte, dass Sie nichts daran ändern können? Liebe Mitschüler und Lehrer, Tausende von Kindern sind im jetzigen Augenblick in dieser Situation. Jemand ‘wählt’, ohne sie auch nur zu kennen, ob sie leben oder sterben sollen. Und dieser jemand ist deren Mutter. Und diese ‘Wahl’ heißt Abtreibung.“
Unter diesem Link können Sie sich Lias gesamte Rede auf Englisch anhören:
http://www.gloria.tv/?video=shucqlzntazrlepd3tfw
Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=636
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3) Spanien: Bischöfe kritisieren Abtreibung
Spanien (21.02.2009, cna). Die Bischöfe des Landes haben die verharmlosende Darstellung der Abtreibung in der Öffentlichkeit heftig kritisiert. Die soziale Akzeptanz der Abtreibung sei eine der größten Tragödien des 20. Jahrhunderts, sagte Bischof Juan Antonio Martiney Camino am Donnerstag. Abtreibung sei ein „in sich böser Vorgang“, und ihre Darstellung als „einfacher, hygienischer und sicherer medizinischer Eingriff“ sei entschieden abzulehnen, so der Generalsekretär der spanischen Bischofskonferenz. Zugleich wies Martinez auf die Pflicht hin, die betroffenen Frauen persönlich, ökonomisch und moralisch zu unterstützen.
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4) Benedikt XVI. warnt vor neuen Formen der Eugenik
Vatikan (21.02.2009, rv). Die katholische Kirche betrachtet mit Wohlwollen die großen Errungenschaften der Forschung, besonders auch in der Genetik. Das sagte Papst Benedikt XVI. an diesem Samstag in einer Audienz für Teilnehmer eines Kongresses über Genetik. Allerdings: Die Rolle der Ethik darf in der Wissenschaft niemals aus dem Blick geraten, besonders dort, wo es um das menschliche Leben geht, so der Papst:
„Jede Diskriminierung von Menschen, Völkern oder Ethnien auf der Basis echter oder angeblicher genetischer Unterschiede ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit. Was mit Nachdruck festgehalten werden muss, ist die gleiche Würde jedes Menschen schon aufgrund der bloßen Tatsache, dass er lebt.“
Die Eugenik verfolgt das Ziel, den Anteil der als positiv bewerteten Erbanlagen zu vergrößern und negativ bewertete Erbanlagen möglichst zurückzudrängen. Aus Sicht der Kirche ist das ein nicht hinzunehmendes Vorgehen. Zwar habe sich – so der Papst - die Ablehnung der Eugenik mittlerweile durchgesetzt, sie ist auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte festgeschrieben. Doch kommen heutzutage neue Formen der Eugenik zum Vorschein, warnte Papst Benedikt:
„Sicher, heute handelt es sich nicht um rassistische Ideologien, die in der Vergangenheit den Menschen demütigten und ungeheures Leid schufen. Vielmehr entsteht eine neue Gesinnung, die persönliche Wünsche und Vorlieben berücksichtigt. Man neigt dazu, die Funktionalität und Effizienz, die Perfektion und die körperliche Schönheit zu privilegieren. Auf diese Art wird der Respekt geschwächt, den wir jedem menschlichen Leben schulden, etwa auch angesichts einer genetischen Krankheit, die sich irgendwann im Lauf des Lebens manifestieren kann. So werden von der Empfängnis an Kinder bestraft, deren Leben als lebensunwürdig eingestuft wird.“
Die Tagung über Genetik wurde von der Päpstlichen Akademie für das Leben anlässlich ihrer 15. Generalversammlung organisiert.
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5) Indien: Bischöfe verurteilen Euthanasie
Indien (04.02.2009, cna). Die Bischöfe haben jegliche Form von Euthanasie scharf verurteilt. Die Regierung müsse der Bevölkerung ein ruhiges Leben garantieren und dürfe keinerlei Form von Tötung erlauben, sagte ein Sprecher der Bischofskonferenz am vergangenen Mittwoch. Hintergrund der Stellungnahme war ein vor dem obersten Gerichtshof in Neu Delhi verhandelter Fall, bei dem es um Euthanasie für Schwerstkranke ging. Im Rahmen ihrer Vollversammlung vom 18. Februar bestätigten die Kirchenvertreter zudem den Erzbischof von Mumbai, Kardinal Oswald Gracias, in seinem Amt als Vorsitzender der Bischofskonferenz.
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6) Rückzug nach öffentlichem Druck: Kusch will keine weitere Suizidbegleitung durchführen
Hamburg/Dortmund (21.02.2009, ALfA). Der umstrittene ehemalige Hamburger Justizsenator Dr. Roger Kusch wird keine weiteren Suizidbegleitungen mehr durchführen. Dies erklärte Kusch in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel am 20. Februar. Zur Begründung für die Einstellung seiner Tätigkeit nannte Kusch dem bericht zufolge das komplizierte deutsche Arzneimittelrecht. Die nötigen Tricksereien und Heimlichkeiten für die Durchführung seiner Suizidbegleitung, die er sich in der Regel mit 8000,- Euro bezahlen ließ, seien am Lebensende unwürdig, so Kusch. Erst mit der Zeit sei ihm klar geworden, wie belastend diese Situation für alle Beteiligten sei. Anfang Februar hatte das Hamburger Verwaltungsgerichts Kusch per Gerichtsbeschluss die Beihilfe zum Suizid untersagt, nachdem er gegen eine zuvor im November letzten Jahres ausgesprochene polizeiliche Anordnung Widerspruch eingelegt hatte (siehe ALfA-Newsletter 05/09 vom 07.02.2009). Nun werde sich Kusch nach eigenem Bekunden dem Urteil beugen und seine Dienste nicht mehr weiter anbieten.
Der Geschäftsführer der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, begrüßte den Rückzug Kuschs. Öffentlicher Druck hat Kusch dazu bewogen, seine menschenverachtende Suizidvermittlung einzustellen. Nun hat das Geschäfte machen mit dem Tod und der Angst ein Ende, erklärte Brysch in einer Pressemitteilung vom 20. Februar. Er forderte die Politik auf, nun zu handeln, bevor sich das Problem ins Ausland verschiebe. Kusch hatte in dem Interview auch angekündigt, etwaige Sterbewillige, die sich an ihn wenden, an die Sterbehilfeorganisation Dignitas in der Schweiz zu verweisen. Die Angst vor schlechter Pflege und vor Fehlversorgung am Lebensende ist allgegenwärtig. Wir brauchen einen grundsätzlichen Wandel in der Gesundheitsversorgung, die nun mit praktischen Angeboten die Pflegekatastrophe verhindern, mahnte Brysch abschließend.
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