Paris: katholische Jugend aktiv gegen kommunistische Provoka

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alwis
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Paris: katholische Jugend aktiv gegen kommunistische Provoka

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Entnommen aus [newtaburl=http://www.civitas-institut.de/content/view/502/1/]Civitas Insitut - Für das christliche Gemeinwesen[/newtaburl]

Paris: katholische Jugend aktiv gegen kommunistische Provokation, Sonntag, 22. März 2009


Heute mittag wollte die Kommunistische Partei Frankreichs zusammen mit der militanten Aktion "act up" an symbolträchtigem Ort zeigen, was ihr im Leben wichtig ist: auf dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame wollte eine Gruppe nach der Sonntagsmesse Kondome verteilen und skandierte Parolen gegen Papst und Kirche - nicht, ohne von der katholischen Jugend eine passende Antwort zu erhalten. Hier ein Bericht der France Jeunesse Civitas; man merkt ihm an, welche Freude über den Erfolg ihn prägt.

"11.30 Uhr - France Jeunesse Civitas sammelt sich an der Maubert Mutualité. Wie die meisten der örtlichen katholischen Bewegungen bewegen wir uns in Richtung Notre-Dame mit der Absicht, die Kommunistische Partei daran zu hindern, unwidersprochen Flugblätter und Präservative auf dem Vorplatz der Kathedrale zu verteilen.

Von uns etwa 150 Jugendlichen bekommen die etwa dreißig Linken, die am Sonntagmorgen hergekommen sind, gehörig Druck. Nach zehn Minuten fliegen ihre Flugblätter und die Körbe mit den Kondomen durch die Luft, und die Polizei stellt sich zwischen die Linken und uns, damit die nicht von uns die Ohrfeigen bekommen, die sie verdienen. Dann tönen Diskussionen und Parolen durcheinander, die Linken gehen aber regelmäßig unter. Die Kommunisten haben einfach zu wenig Ahnung, als daß sie erhobenen Hauptes reagieren könnten. Außerdem hatte kein einziger von ihnen die Erklärung des Papstes gelesen! Welche Idioten!

Eine halbe Stunde später legen sich die Militanten von "act up" vor dem Portal von Notre Dame der Länge nach auf den Boden, zeigen Spruchbänder mit Schmähparolen wie "Benedikt XVI. ist ein Mörder". Nicht weniger als 80 Polizisten schützen diese vielleicht zwanzigfache Ausgabe des dummen August. Während einer dreiviertel Stunde versperren sie Katholiken und Touristen den Zugang zu einem bewundernswerten Meisterwerk der Christenheit.
Unsere Sprechchöre übertönen natürlich ihre Parolen: "Kommunisten sind Mörder, Kommunisten in den Gulag,..."

Drei Jugendliche werfen Wasserbomben, dann Eier auf die Kommunisten. Schließlich werden etwa ein Dutzend Katholiken verhaftet. Die wirklichen Provokateure, die wahren Unruhestifter verlassen den Platz, geleitet von der sie schützenden Polizei, verhöhnt und verlacht von allen Umstehenden - aber frei! Wo ist da die Gerechtigkeit?

Ihr Auftritt wird wieder gutgemacht durch den alten Gesang der Franken:
"Christus vincit", durch drei "Ave Maria" und durch ein Gloria, angestimmt von gut sechzig Jugendlichen, die bis zum Ende geblieben waren.

Aus mehreren Gründen war das ein großer Sieg:
zunächst hat die zahlenmäßig starke Mobilisierung die Präsenz der Katholiken auf der Straße deutlich gemacht.
Und weiterhin war es durchaus ein Riesengenuß und ein großes Vergnügen, die Kommunisten zu sehen,
wie sie sich von jenen beschützen und aus der "Gefahrenzone" geleiten ließen, welche sie ansonsten als "Agenten des Kapitalismus" bezeichnen.
Es ist stark zu bezweifeln, ob ihnen das so recht zur Ehre gereicht hat.

Und schließlich hatten wir das letzte Wort,
als wir auf dem befreiten Vorplatz der Kathedrale unsere Dankgesänge zum Himmel sandten."


Es dürfte an der Zeit sein, antikirchliche Aktionen nicht mehr unwidersprochen hinzunehmen. Man sollte sich zunehmend überlegen, ob "Flagge zeigen" und "Gesicht zeigen" wirklich inhaltslose Phrasen papst- und deshalb kirchenfeindlicher Gruppierungen bleiben sollten: wenn Katholiken sich stolz bekennen, wird das ganz sicher nicht unwidersprochen bleiben. Aber es wird wahrgenommen werden! Uns scheint, daß dieser Mangel an Präsenz dringlich geändert werden muß.

Jeder von uns ist aufgefordert, auf den Glauben stolz zu sein und für ihn offen einzutreten. Jeder an seinem Platz. Es ist nicht nur unser Recht - es ist vordringlich unsere Pflicht.
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