Jugend:info NÖ_Machwerk gegen die Jugend und unsere Zukunft

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Jugend:info NÖ_Machwerk gegen die Jugend und unsere Zukunft

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Von: Mag. Thomas Lintner, am 26. Mai 2009
To: [email protected]
Sent: Monday, May 25, 2009 11:55

Betreff: Jugend:info NÖ




Sehr geehrter Herr Landesrat Mag. Heuras!



Ich habe die "Jugendbroschüre" "Rund um's Thema Liebe - Zärtlichkeit - Sex" gelesen
und bin - ehrlich gesagt, entsetzt von diesem Machwerk, welches vom Land NÖ, Jugend:info NÖ, herausgegeben wurde.

Leitbild ist keineswegs die Ehe oder die Familie oder gar die Familie mit Kindern
(wenn ich es richtig gesehen habe, kommen diese drei Wörter in der Broschüre auch gar nicht vor)
sondern ist Leitbild die möglichst ungezügelte Sexualität, auch unter 14 Jahren,
sowieso gleichgeschlechtlich und hauptsächlich: Mit Verhütung,
wobei im wesentlichen frühabtreibende Methoden (sogenannte "Nidationshemmer") beschrieben werden,
allerdings das jeweilige Risiko durch solche Mittel, welches bis zum Tod oder dauernder gesundheitlicher Störung reicht
(z.B. bei der "Pille", beim "Vaginalring"), verniedlicht wird.

Abtreibung ist anscheinend für die Verfasser auch kein Problem,
es werden alle möglichen und unmöglichen Beratungsstellen aufgelistet und bedauernd ausgeführt,
dass in NÖ leider nicht alle Stellen genannt werden wollen und daher nicht aufgeführt werden konnten (das betrifft offenbar einige Landesspitäler).

Ohne noch auf weitere Details einzugehen, erhebt sich für mich die Frage,
warum hier aus Landesmitteln (Steuergeldern) ein Trend verstärkt werden soll,
der in der österreichischen Geburtenbilanz und Bevölkerungspyramide ohnedies bereits tiefe Spuren hinterlassen hat,
die auch mit der unter dem Leitbild des "Multi-kulti-Gedankens" geförderten Einwanderung
aus möglichst weit entfernten Ländern und Gebieten wie Afghanistan, Irak, Tschetschenien und sogar Indien
nicht wettgemacht werden kann (schon gar nicht friktionsfrei).

Eigentlich müßte auch der hohen Landespolitik klar sein,
dass die auf den Kopf gestellte Bevölkerungspyramide in absehbarer Zeit das noch im letzten LT-Wahlkampf 2008 den Wählern vorgestellte
"soziale Musterland NÖ" zur Makulatur bzw. inhaltslosen Worthülse machen wird.
Statt aber wenigstens spät - vielleicht auch in gewissem Sinne zu spät - gegenzusteuern,
betätigt sich das Land NÖ (und auch die ÖVP) als Trendverstärker.
Auf Bundes- wie auf Landesebene beschäftigt sich die ÖVP vorrangig mit Themen,
die mit Gewißheit kein Kind und keine funktionierende Familie mehr bewirken können und werden.

Mit Zustimmung der ÖVP wurde kürzlich die Mitversicherung für ausländische Strichbuben beschlossen.
Offiziell heißt sie zwar nicht so, doch ist denklogisch ganz klar,
dass allenfalls an einer Haushaltsführung für einen anderen Schwulen interessierte österreichische Homos
ohnedies zu wenigstens 99 % bereits krankenversichert sind, auch als Schüler, Student oder Sozialhilfeempfänger.
Nur die frisch aus dem Ausland importierten Strichjungen
wiesen in der österr. Sozialversicherung nach dem bisherigen Recht keinen Anknüpfungspunkt auf,
welche "Bedarfs-Lücke" nunmehr mit ÖVP-Zustimmung geschlossen wurde.
Vergessen die noch gar nicht lange zurück liegende Zeit unter BK Schüssel,
als Kindererziehung oder Pflege ab einer bestimmten Pflegestufe zur Mitversicherung in der sozialen Krankenversicherung für Lebensgefährtinnen
führte (was sich durch den jeweiligen Nutzen für den Staat begründen ließ).

Zur vor der Türe stehenden "Homo-Ehe" sage ich hier nur so viel,
dass ich voraussichtlich leider eine mehrjährige Wette gegen eine Arbeitskollegin gewinnen werde,
die es für ausgeschlossen hielt, dass die ÖVP einem derartigen Vorhaben zustimmen würde.

Wird der im Land NÖ propagierte Kindergarten für Zweijährige und das Zwangkindergartenjahr für Fünfjährige mehr Kinder bewirken?
Mitnichten, denn damit wird ein weiterer Trend verstärkt,
der der Berufstätigkeit der Frau, welcher der Kinderzahl direkt entgegengesetzt ist -
auch wenn an dem Zeitgeistdogma der (außerhäuslichen) Frauenbeschäftigung niemand rütteln mag.

Den anderen Trend der "freien Liebe" - ebenfalls der Kinderzahl direkt entgegengesetzt -
verstärkt das Land mit der genannten "Jugendbroschüre" - diese führt,
praktisch umgesetzt, zu Krankheiten, Abtreibungen, sexuellen Abartigkeiten, Beziehungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit.
Nebenbei werden im ganzen Land sogenannte "Scheidungsruinen" zu sehen sein,
denn in absehbarer Zeit werden die schwachen nachwachsenden Jahrgänge
die von ihren Vorgängern hinterlassenen unfertigen und halbfertigen "Scheidungs- und Beziehungstrennungs-Häuser"
nicht mehr auffangen können.
Insgesamt werden alle diese Entwicklungen auch zu gravierenden wirtschaftlichen Problemen führen.

Zur angeblich so großzügigen österreichischen Familienpolitik erwähne ich nur,
dass ich - einschließlich der Lohnsteuerrückerstattung in der Arbeitnehmerveranlagung -
fast doppelt so viel Lohnsteuer monatlich bezahle,
als ich Familienbehilfe für fünf Kinder beziehe.
Derzeit bezieht meine Gattin noch Kinderbetreuungsgeld,
was bekanntlich eine befristete Familienleistung darstellt.
Von der täglichen Diskriminierung durch alle anderen Steuern,
bei welchen es keine Rückerstattung gibt,
insbesondere die höhere Steuerleistung durch einen Mehrbedarf bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln, Kleidern und Energie
und der darauf jeweils zu bezahlenden Mehrwertssteuer ganz zu schweigen...
Eine fiskalische oder förderungspolitische Gegensteuerung des Landes NÖ ist mir bisher zumindest verborgen geblieben,
jedenfalls profitiere ich von keiner.


Sehr geehrter Herr Landesrat!

Ich hoffe, ein paar Anstöße zur Korrektur von Fehlentwicklungen auch in der Landespolitik gegeben zu haben.
Insbesondere hoffe ich, dass besser kontrolliert wird,
was mit dem Logo des Landes NÖ Ihr Ressort verläßt -
auch wenn die eingangs erwähnte Broschüre noch vor Ihrer Ernennung erschienen ist.


Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Thomas Lintner
Josef-Zwetzbacher-Gasse 7
3108 St. Pölten
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