Kurzes und erhöhtes Kindergeld = Asozialpolitik

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alwis
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Kurzes und erhöhtes Kindergeld = Asozialpolitik

Post by alwis »

Leserbrief vom 30. Juni 09 an die Kleine Zeitung:

aha ! das erhöhte und in der dauer verkürzte kindergeld ist somit keine sozialleistung, sondern als familienpolitik zu betrachten, auch gut. aufgrund der konkludierenden erkenntnis, dass die bezieherInnen dieser variante nach 14 monaten eine verstärkte und spezialisierte öffentliche infrastruktur einfordern werden, ist die frage zu stellen wodurch diese zweiklassen-familienpolitik zu rechtfertigen ist ? jene die dem staate die betreuungsinfrastruktur ersparen, da sie im do it yourself verfahren ihre kinder betreuen, dazu nur die hälfte an kindergeld beziehen, sollen dann möglicherweise auch noch die einrichtungen mittragen für jene , die doppelt soviel geld für weniger familiäre aktivität bekommen..........nur weil aus emanzipatorischer ideologie heraus irgendwelche väter pekuniär geködert werden müssen (aus meiner sicht ist das zum speiben und ich kann auf dem gebiet wohl besser mitreden als manche frau......)

das ergebnis nennt man/frau , dann wohl asozialpolitik, wobei sich noch immer die frage stellt, warum für das gleiche geld der elitären variante, die von mir geforderte zumindest 5-jährige variante (da ein jahr kindergarten zur pflicht wurde) nicht für würdig befunden wird medial überhaupt angesprochen zu werden, oder diskutiert werden kann ? (schnittpunktideologie von kummerln, sozis, nazis, pharisäern und kapitalisten....alle zur außerhäuslichen arbeit. im sinne der wirtschaft , so billig wie nur möglich, idealerweise in form von zwangsarbeit, der rest wird outgesourced, komsomol, fdj, hj, bdm, wicki.....)

die gegebene art der kommunikation und meinungsverbreitung grenzt wohl an stalinismus, wenn sie nur jenen vorbehalten bleibt , die das privileg haben ihre krausen gedanken auch noch per leitertikel kundtun zu können, die anderen hingegen das ergebnis einfach nur zur kenntnis nehmen, womöglich dafür auch noch zahlen müssen..........gleichzeitig will man/frau jedoch mit dem finger auf den khamenei zeigen und dem erklären wie demokratie sein soll.

wie gesagt es ist zum speiben, aber das ist eh nix neues !

gruß,

georg strohmaier, straßgangerstr. 182, 8052 gradec angebliche stadt der menschenrechte, ehemals jene der volkserhebeung , was noch immer nachwirkt ( zumindest bei der meinungsbildung)
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