Ein staatlich gesicherter Arbeitsplatz in der Familie
zur Sicherung aller Familien
Heutzutage müssen beide Elternteile verdienen, um sich und die Kinder erhalten zu können. Beide haben außerhäusige Berufe und ihre Kinder werden institutioneller Kinderbetreuung anvertraut. Nicht alle Bevölkerungsschichten aber werden so erfasst. Alleinverdiener- und Mehrkindfamilien sowie Alleinerziehende leben mit nur einem Gehalt oder keinem an und unter der Armutsgrenze.Viele Berufsbranchen mit einem Bruttogehalt von 1.000 Euro und darunter, viele Arbeitslose – und es werden immer mehr- können sich Familie gar nicht leisten. Es sind vor allem auch die jungen Menschen, die es nicht wagen, eine Familie zu gründen und an Kinder zu denken.
“Vereinbarkeit von Familie und Beruf” sorgt für die erwerbstätigen Eltern. Sie haben beide einen Beruf.
In den Alleinverdiener- und Mehrkindfamilien ist ein Elternteil ohne Verdienst und ohne eigene soziale Absicherung.
Meist ist es die Mutter oder manchmal auch der Vater, die/der zu Hause die Arbeit mit den Kindern und den Familienbetrieb übernimmt.
Die Arbeit des Elternteiles, der zu Hause für Kind und Familienbetrieb sorgt, als Beruf, als staatlich gesicherter, finanziell und sozial fix verankerter Arbeitsplatz, gibt auch dieser Familie eine gesicherte Grundlage und nicht nur ihr, auch allen anderen. Verliert in einer Zweiverdienerfamilie ein Elternteil seinen außerhäusigen Beruf, kann er, statt Arbeitslose zu beziehen, den Job zu Haus übernehmen. Falls der andere auch ohne Arbeit wird, bekommt er das ihm zustehende Arbeitslosengeld.
Eine Investition in diese bisher unbezahlte Arbeit bedeutet nicht nur Ausgaben, sondern auch Einnahmen für den Staatshaushalt durch neue steuerzahlende Erwerbstätige und vor allem die Sicherstellung aller Familien.
Fazit:
Der Arbeitsplatz in der Familie bringt allen Familien Sicherstellung, auch in Krisenzeiten.
Er schafft sozialen Ausgleich, sozial im Sinne von Arbeitsbeschaffung.
Er gibt den Frauen Gleichstellung untereinander und mit den Männern.
Die - durch die bisher den Müttern vorenthaltenen Gehälter – offene Einkommensschere schließt sich annähernd.
Die neuen Erwerbstätigen liefern Steuern, Kranken- und Pensionsbeiträge.
Arbeitslosigkeit verringert sich deutlich.
Die Familien sind gerüstet für Krisenzeiten.
Ein Kinderplatz zu Hause entlastet die öffentliche Kinderbetreuung.
Eltern und Kinder haben mehr Zeit füreinander und alle Familien haben ein vom Staat gesichertes, stabiles Fundament.
[newtaburl=http://members.inode.at/185617]Dr. Herta Herglotz[/newtaburl], OStR,
Graz, 15. Juni 2009
Ehrenpräsidentin der Österreichischen Hausfrauen-Union
[email protected]
[newtaburl=http://www.hausfrauenunion.at/]Österreichische Hausfrauen-Union[/newtaburl]