Wünsche an das Christkind 2006

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alwis
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Wünsche an das Christkind 2006

Post by alwis »

Alle Menschen sollen leben dürfen,
auch die ungeborenen, die behinderten und die alten.
Aus finanziellen Gründen wird in Österreich vielen Kindern der Eintritt in das Leben verwehrt. Gleichzeitig wird für den Aufbau und Erhalt von Tierheimen für verlassene Tiere viel Geld aufgewendet. Z.B. wurde in Österreich ein Bauernhof um 770.000,-- EURO gekauft, der zu einem Gnadenhof umgebaut werden wird. In Wien wird für Tierheime jährlich allein an einen Verein 900.000,-- EURO an Subventionen vergeben.

Kinder sollten als Bereicherung des Lebens empfunden werden,
nicht so sehr als finanzielle Belastung bzw. Karrierehindernis.
Kinder brauchen zwar viel Zeit, Mühe, Geduld und auch sehr viel Geld, traditionell gesagt: sie fordern Opfer und Verzicht.
Aber noch viel mehr schenken sie Glück, Zufriedenheit und vor allem Lebenssinn.

Die öffentliche Hand sollte Mütter und Berufsbetreuer von Kindern gleich behandeln.
Ganztagsbetreuung in Krabbelstuben kostet ca. 1.500,-- EURO je Kind und Monat.
In Kindergärten kostet sie noch immer ca. 500,-- EURO.
Mütter dagegen erhalten 30 Monate lang 436,--, danach bekommen sie nichts mehr.
Sogar den Sozialhilfeempfängern wird es in Zukunft mit 726,-- EURO deutlich besser gehen.
Dabei kann die Liebe von Mutter und Vater und deren Zeit und Zuwendung in den ersten Lebensjahren durch fremde Personen nicht ersetzt werden. Wir können für die seelische Gesundheit und Stabilität und den späteren beruflichen und privaten Erfolg unserer Kinder nichts Besseres tun, als sie in den ersten entscheidenden Lebensjahren zuhause persönlich zu betreuen.

Umweltbelastung senken
Und als Nebenwirkung könnten mit der Gleichbehandlung der Mütter (bzw. Väter) viele Fahrten mit dem Auto und damit viel Belastung der Umwelt mit CO2 und Feinstaub vermieden werden.

Einkommensunterschied Frauen – Männer verringern
Weitere Nebenwirkung:
Anerkennung der Betreuungsarbeit der Eltern und vor allem der Mütter würde viele Teilzeitarbeitsplätze in den Familien schaffen. Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern würde kleiner.

Unser Grundsatz

Glücklich wird, wer andere glücklich macht.

Und am leichtesten fällt das mit Kindern.
Gast

Danke für Ihr Engagement für die Mütter

Post by Gast »

Frau BM M. Rauch-Kallat schreibt am 10.1.07:

Herzlichen Dank für Ihr großes Engagement für die Mütter.

Natürlich ist bei der Gestaltung der Regelungen bezüglich des Kinderbetreuungsgeldes vor allem das Kindeswohl zu beachten.
Das KBG sollte auch eine Anerkennung und Abgeltung für die Betreuungsleistung durch die Familie sein.

In diesem Sinne bemühe ich mich auch in den Koalitionsverhandlungen darauf hinzuwirken, weitere Verbesserungen für Frauen mit Kindern herbeizuführen.

mfg
BM Maria Rauch Kallat
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