Familie zu leben entspricht einer tiefen Sehnsucht vieler Menschen.
In der Familie findet der Mensch Geborgenheit und Verwurzelung ebenso wie die Möglichkeit zu Entwicklung und Wachstum.
Das Ziel, Familie zu leben, erfordert persönliches Engagement, aber auch strukturelle Voraussetzungen.
Daher fordern wir
2) Familienleistungen anerkennen
Nur Familien gewährleisten die Fortsetzung der Gesellschaft.
Humanvermögen entsteht nur in Familien mit Kindern.
Von Familien mit Kindern profitiert die gesamte Gesellschaft.
Familien erbringen Leistungen wie Erziehung, Betreuung und Pflege im Interesse der gesamten Gesellschaft.
In der Familie werden soziale, praktische und geistige Fähigkeiten erworben.
Daher fordern wir
Familienarbeit ist mit Erwerbsarbeit ebenbürtig zu betrachten und auch finanziell anzuerkennen.
Wir plädieren für eine kreative Neuordnung der Phasen von Erwerbs- und Familienarbeit
im Sinne eines „Nacheinander“ statt einer kaum lebbaren Gleichzeitigkeit.
Zur Gewährleistung dieser Freiheit braucht es im Bereich der häuslichen Kinderbetreuung einen gerechten monetären Leistungsausgleich;
im Bereich der außerhäuslichen Kinderbetreuung kindgerechte, altersadäquate, flexible Angebote.
Institutionen der Fremdbetreuung dürfen durch einseitige Subventionierung nicht privilegiert werden.
weniger Staat – mehr Eltern
3) Gerechtigkeit für Familien
Familien haben Anspruch auf Gerechtigkeit – aufgrund ihrer Leistungen.
Familienpolitik bedeutet nicht Förderung oder Privilegierung; Familien sind auch keine „Almosenempfänger“.
Daher fordern wir
4) Generationensolidarität
Solidarität zwischen den Generationen erfordert Generationengerechtigkeit als Voraussetzung.
Jede Generation soll zumindest so viele Lebenschancen vorfinden wie die Generation vor ihr.
Daher fordern wir:
Für den Entwurf:
Kugler/Ségur/Danhel
2.7.2008