Pensionserhöhung jährlich, Familienleistungen dann und wann!
Posted: 14.11.2007, 21:58
Pensionserhöhung: Extreme Schieflage
Für den Katholischen Familienverband bedeutet die Pensionserhöhung einen Anschlag auf die Generationensolidarität.
Wien, 14. November 2007. „Es ist keine Frage: Die großzügige Erhöhung der Pensionen um 2,9 Prozent oder 21 Euro für Mindestpensionisten hat auch eine Armut vermeidende Wirkung“, sagt Johannes Fenz, Präsident des Katholischen Familienverbandes. „Sie ist gleichzeitig aber auch ein Anschlag auf die Generationensolidarität und geht zu Lasten der jüngeren Generation.“ Fenz wird den Verdacht nicht los, dass die Erhöhung auch aus wahltaktischen Gründen passiert ist.
Im Gegensatz zu den Pensionen werden Familienleistungen wie die Familienbeihilfe nicht automatisch erhöht.
„In den letzten 17 Jahren wurde die Familienbeihilfe um 11 Prozent oder 10,90 Euro erhöht“, sagt der Präsident des Familienverbandes und fügt hinzu, dass der Grundbetrag der Familienbeihilfe seit dem Jahr 2000 unverändert 105,4 Euro beträgt. „Verglichen mit den Pensionen ist das eine extreme Schieflage.“
„Eine der brennenden Fragen, die es in der Zukunft zu beantworten gilt, ist das Miteinander der Generationen“, sagt der Präsident des Katholischen Familienverbandes. „2020 wird etwa ein Viertel der Bevölkerung älter als 60 Jahre sein, der Anteil der unter 15-Jährigen wird bei ca. 15 Prozent liegen.
Wenn die Erhöhung von Leistungen wie der Familienbeihilfe, die jungen Leuten zugute kommen, im Vergleich zu den Pensionen so beschämend niedrig ist, führt das zu einem enormen Ungleichgewicht; zumal die Kinder die Beitragszahler von morgen sind.“
Fenz fordert Bundeskanzler und Vizekanzler auf, auch über eine automatische Valorisierung von Familienleistungen wie der Familienbeihilfe, dem Kinderbetreuungsgeld oder dem Pflegegeld nachzudenken. „Die Erhöhung der Familienleistungen unterliegt nach wie vor dem politischen Handlungsspielraum.“
KFÖ-Pressedienst
Katholischer Familienverband Österreich
A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/9
Tel.: (+431) 515 52/3201, Fax: (+431) 515 52/3699
e-mail: [email protected]
www.familie.at
Für den Katholischen Familienverband bedeutet die Pensionserhöhung einen Anschlag auf die Generationensolidarität.
Wien, 14. November 2007. „Es ist keine Frage: Die großzügige Erhöhung der Pensionen um 2,9 Prozent oder 21 Euro für Mindestpensionisten hat auch eine Armut vermeidende Wirkung“, sagt Johannes Fenz, Präsident des Katholischen Familienverbandes. „Sie ist gleichzeitig aber auch ein Anschlag auf die Generationensolidarität und geht zu Lasten der jüngeren Generation.“ Fenz wird den Verdacht nicht los, dass die Erhöhung auch aus wahltaktischen Gründen passiert ist.
Im Gegensatz zu den Pensionen werden Familienleistungen wie die Familienbeihilfe nicht automatisch erhöht.
„In den letzten 17 Jahren wurde die Familienbeihilfe um 11 Prozent oder 10,90 Euro erhöht“, sagt der Präsident des Familienverbandes und fügt hinzu, dass der Grundbetrag der Familienbeihilfe seit dem Jahr 2000 unverändert 105,4 Euro beträgt. „Verglichen mit den Pensionen ist das eine extreme Schieflage.“
„Eine der brennenden Fragen, die es in der Zukunft zu beantworten gilt, ist das Miteinander der Generationen“, sagt der Präsident des Katholischen Familienverbandes. „2020 wird etwa ein Viertel der Bevölkerung älter als 60 Jahre sein, der Anteil der unter 15-Jährigen wird bei ca. 15 Prozent liegen.
Wenn die Erhöhung von Leistungen wie der Familienbeihilfe, die jungen Leuten zugute kommen, im Vergleich zu den Pensionen so beschämend niedrig ist, führt das zu einem enormen Ungleichgewicht; zumal die Kinder die Beitragszahler von morgen sind.“
Fenz fordert Bundeskanzler und Vizekanzler auf, auch über eine automatische Valorisierung von Familienleistungen wie der Familienbeihilfe, dem Kinderbetreuungsgeld oder dem Pflegegeld nachzudenken. „Die Erhöhung der Familienleistungen unterliegt nach wie vor dem politischen Handlungsspielraum.“
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