Grundsicherung - Bekämpfung der Armut
Posted: 30.10.2006, 00:16
G r u n d s i c h e r u n g
Bekämpfung der Armut – ein gemeinsames Projekt der großen Koalition
A r m u t und A r b e i t s l o s i g k e i t nehmen in unserer Gesellschaft bedenklich zu.
Was ist A r m u t ?
Arm ist der, der am öffentlichen Leben nicht teilnehmen kann, weil ihm die Mittel dazu fehlen. Wenn Familien z.B. nicht ins Schwimmbad gehen können, weil sie die Eintrittskarten für die Kinder nicht bezahlen können, oder wenn ein Kind aus denselben Gründen nicht am Schikurs teilnehmen kann., und.. und...
Die Gutsituierten in unserer Gesellschaft, die hauptsächlich mit Ihresgleichen verkehren, haben anscheinend keine Vorstellung davon, wie die Mehrheit unserer Bevölkerung leben muss: die Kaufmännischen Angestellten, die im Gastgewerbe Beschäftigten, die Friseurangestellten, Handwerker, viele Familien u.a. mehr.
Um die Armut zu bekämpfen, setzen SPÖ und die Grünen ein deutliches, begrüßenswertes Zeichen. Sie wollen ein Grundeinkommen einführen. Es soll eine „bedarfsorientierte Grundsicherung“ sein, also an den Bedarf gebunden bei mangelndem oder fehlendem Einkommen. Es ist gedacht als ein erhöhtes Arbeitslosen-, Sozialhilfe- und Notstandsgeld und ein Ausgleich für Mindestlöhne. Es ist das „Gnadenrecht“ für die , die keine oder zu wenig Arbeit haben.
Was tut die ÖVP, um die Armut zu bekämpfen ? Hat sie einen anderen Ansatz für das Problem ? Man sagt ihr nach, eine Partei der sozialen Kälte und der Profitmaximierung zu sein.
Ja!- zur Grundsicherung, aber wie ist sie zu finanzieren ?
Die SPÖ will die Finanzierung über die Steuern holen. Die Vermögenssteuer wäre zu erhöhen. Die Großkonzerne sollten einen fairen Beitrag zahlen. Arbeitnehmer, untere Einkommensbezieher, Klein- und Mittelbetriebe sind zu entlasten.
Die ÖVP könnte mehr Steuern einbringen, ohne diese zu erhöhen., indem sie in Arbeit investiert und nicht in Arbeitslosigkeit. Die Grundsicherung allein bedeutet im Grunde weiterhin Armut ohne Arbeit. Wir brauchen mehr Erwerbstätige, neue Steuerzahler.
Es gibt geleistete Arbeit, die nicht bezahlt wird. Als Arbeit anerkannt, schafft sie neue Jobs neue Erwerbstätige und damit zusätzliche Steuerzahler.
Mütter, die zu Hause bleiben, um ihre Kinder selbst zu betreuen, haben kein Einkommen, sind aber alles andere als arbeitslos. Sie leisten eine immense und für uns alle wichtige Arbeit, die gesellschaftlich und rechtlich nicht anerkannt wird, weil sie nicht bezahlt ist. Diese Arbeit als neuer Job könnte zur deutlichen V e r r i n g e r u n g der A r b e i t s l o s i g k e i t führen.
Es wird ja jetzt schon überall die Forderung aufgestellt, das alte Familienmodell umzugestalten, indem man der Mutter, die ihre Kinder selbst betreut und den Haushalts- und Familienbetrieb führt, den Status einer gleichberechtigten Bürgerin gibt. Ihre finanzielle und soziale Existenz wird dadurch gesichert und gleichzeitig das Familienbudget saniert. Es bedeutet Aufschwung der Wirtschaft und A r m u t s b e k ä m p f u n g.
Welche Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung hat die Wirtschaft ?
Es sollte klare, ethische Regeln geben für Manager.
Wünsche an die große Koalition:
Zusammenarbeiten nicht gegeneinander, ein gemeinsames Ziel verfolgen zu unser aller Wohlergehen.
Dr.Herta Herglotz, OStR.i.R.
Bekämpfung der Armut – ein gemeinsames Projekt der großen Koalition
A r m u t und A r b e i t s l o s i g k e i t nehmen in unserer Gesellschaft bedenklich zu.
Was ist A r m u t ?
Arm ist der, der am öffentlichen Leben nicht teilnehmen kann, weil ihm die Mittel dazu fehlen. Wenn Familien z.B. nicht ins Schwimmbad gehen können, weil sie die Eintrittskarten für die Kinder nicht bezahlen können, oder wenn ein Kind aus denselben Gründen nicht am Schikurs teilnehmen kann., und.. und...
Die Gutsituierten in unserer Gesellschaft, die hauptsächlich mit Ihresgleichen verkehren, haben anscheinend keine Vorstellung davon, wie die Mehrheit unserer Bevölkerung leben muss: die Kaufmännischen Angestellten, die im Gastgewerbe Beschäftigten, die Friseurangestellten, Handwerker, viele Familien u.a. mehr.
Um die Armut zu bekämpfen, setzen SPÖ und die Grünen ein deutliches, begrüßenswertes Zeichen. Sie wollen ein Grundeinkommen einführen. Es soll eine „bedarfsorientierte Grundsicherung“ sein, also an den Bedarf gebunden bei mangelndem oder fehlendem Einkommen. Es ist gedacht als ein erhöhtes Arbeitslosen-, Sozialhilfe- und Notstandsgeld und ein Ausgleich für Mindestlöhne. Es ist das „Gnadenrecht“ für die , die keine oder zu wenig Arbeit haben.
Was tut die ÖVP, um die Armut zu bekämpfen ? Hat sie einen anderen Ansatz für das Problem ? Man sagt ihr nach, eine Partei der sozialen Kälte und der Profitmaximierung zu sein.
Ja!- zur Grundsicherung, aber wie ist sie zu finanzieren ?
Die SPÖ will die Finanzierung über die Steuern holen. Die Vermögenssteuer wäre zu erhöhen. Die Großkonzerne sollten einen fairen Beitrag zahlen. Arbeitnehmer, untere Einkommensbezieher, Klein- und Mittelbetriebe sind zu entlasten.
Die ÖVP könnte mehr Steuern einbringen, ohne diese zu erhöhen., indem sie in Arbeit investiert und nicht in Arbeitslosigkeit. Die Grundsicherung allein bedeutet im Grunde weiterhin Armut ohne Arbeit. Wir brauchen mehr Erwerbstätige, neue Steuerzahler.
Es gibt geleistete Arbeit, die nicht bezahlt wird. Als Arbeit anerkannt, schafft sie neue Jobs neue Erwerbstätige und damit zusätzliche Steuerzahler.
Mütter, die zu Hause bleiben, um ihre Kinder selbst zu betreuen, haben kein Einkommen, sind aber alles andere als arbeitslos. Sie leisten eine immense und für uns alle wichtige Arbeit, die gesellschaftlich und rechtlich nicht anerkannt wird, weil sie nicht bezahlt ist. Diese Arbeit als neuer Job könnte zur deutlichen V e r r i n g e r u n g der A r b e i t s l o s i g k e i t führen.
Es wird ja jetzt schon überall die Forderung aufgestellt, das alte Familienmodell umzugestalten, indem man der Mutter, die ihre Kinder selbst betreut und den Haushalts- und Familienbetrieb führt, den Status einer gleichberechtigten Bürgerin gibt. Ihre finanzielle und soziale Existenz wird dadurch gesichert und gleichzeitig das Familienbudget saniert. Es bedeutet Aufschwung der Wirtschaft und A r m u t s b e k ä m p f u n g.
Welche Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung hat die Wirtschaft ?
Es sollte klare, ethische Regeln geben für Manager.
Wünsche an die große Koalition:
Zusammenarbeiten nicht gegeneinander, ein gemeinsames Ziel verfolgen zu unser aller Wohlergehen.
Dr.Herta Herglotz, OStR.i.R.